Die "Ubena von Bremen" hat ein repariertes Segel.

Die "Ubena von Bremen" hat ein repariertes Segel.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Vor 25 Jahren ging die Kogge „Ubena von Bremen“ auf Jungfernfahrt

Von Ann-Kathrin Brocks
27. Juli 2016 // 19:00

Am 28. Juli 1991 verließ die Hansekogge „Ubena von Bremen“ nach dreijähriger Bauzeit zum ersten Mal ihren Heimathafen Bremerhaven und ging auf Jungfernfahrt. Das soll am Wochenende gefeiert werden. Damit sich die Kogge dann von ihrer besten Seite zeigen kann, haben ehrenamtlichen des Vereins Hanse-Koggewerft jetzt das Segel repariert.

Ein neues Segel für die Ubena von Bremen muss her

"Durch Sonne , Wasser und Wind wird es mürbe", erklärte Jürgen Meyer. Das Segel bietet dem Wind 200 Quadratmeter Fläche. 100 Quadratmeter misst das Großsegel. Mittels eines englischen Verschlusses lässt es sich um zwei Segel erweitern. Diese so genannten Bonnets messen je 50 Quadratmeter. Für die Zukunft haben die  Vereinsmitglieder einen Wunsch: Ein neues Segel für die Botschafterin der Seestadt muss her. „Wir brauchen bald wohl ein neues Segel. Ich wünsche mir, dass dieses Segel dann ein großes Wappen der Seestadt Bremerhaven zieren wird“, so Vorsitzender Hans-Joachim Möller.

Seemannschor singt beim Gottesdienst

Die „Ubena von Bremen“ ist die Nachbildung einer Kogge aus dem 14. Jahrhundert, die 1962 nahezu vollständig erhalten aus dem Schlick der Weser geborgen wurde. Vor  25 Jahren ist die Hansekogge in Betrieb genommen worden. Aus diesem Grunde wird am kommenden Sonntag, 31. Juli, 10 Uhr, ein Open-Air-Gottesdienst vor der Hansekogge gefeiert. Die Kogge liegt an diesem Wochenende an der Sportbootschleuse, der Gottesdienst findet daher unten an der Schleuse, statt. Der Seemanns-Chor Bremerhaven unter Leitung von Harm Baumann wird den Gottesdienst musikalisch gestalten. Die Predigt hält Pastor Dirk Scheider.

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