Ein Mann steht inmitten von Feuerwerkskartons und gestikuliert.

Comet-Geschäftsführer Richard Eickel verspricht: 2023 wird das Feuerwerk umweltfreundlicher und leiser.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Warum an Silvester ältere Raketen zünden werden

28. Dezember 2022 // 14:00

Das Feuerwerk der Zukunft soll nur noch bunte Bilder an den Himmel malen, meist ohne Lärm auskommen und auch sonst viel umweltfreundlicher werden.

Aktuelle Böller sind zwei Jahre alt

Aber noch ist es nicht so weit. In den Handel kommt nun von Donnerstag bis Sonnabend das Feuerwerk, das vor zwei Jahren schon längst an 30.000 Verkaufsstellen ausgeliefert war, als das Feuerwerksverbot verhängt wurde. „Es kam alles zurück“, erzählt Richard Eickel, Geschäftsführer des Bremerhavener Feuerwerk-Herstellers Comet. Und auch 2021 mussten die Lager geschlossen bleiben. „Wir haben Kosten produziert, aber keine Umsätze gehabt.“

Verluste bei Comet

Comet bringt fast ein Drittel des gesamten deutschen Feuerwerks in den Handel. Zwei Jahresumsätze seien durch das Feuerwerks-Verbot während der Corona-Pandemie fast komplett weggebrochen.

Branche will umweltfreundlicher werden

Die Branche habe die Zeit genutzt, sich neu aufzustellen, sagt Eickel. „Noch nie war Feuerwerk in Deutschland so umweltfreundlich wie heute.“ Aber gemeint ist damit eigentlich erst Silvester 2023, wenn PVC-Verpackungen passé sein sollen, Raketenkappen, Zündschnurschützer und Fontänenfüße von Plastik auf Pappe umgestellt sind und die „Silence Line“ in den Handel kommt – Feuerwerk, das mit zusätzlichem Glitzer auf laute Knall-Effekte verzichtet.

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