Diese Menschen bringen es zusammen auf 93 geschenkte Lebensjahre (von links): Heidemarie Raap, Karin Albertz, Eckard Segebrecht, Brigitte Richter, Otfried Schulte-Loh, Rüdiger Stark und Claudia Marhenke-Maybaum haben Organe von anderen Menschen erhalten. Sie alle engagieren sich im Verein Lichtblicke.

Diese Menschen bringen es zusammen auf 93 geschenkte Lebensjahre (von links): Heidemarie Raap, Karin Albertz, Eckard Segebrecht, Brigitte Richter, Otfried Schulte-Loh, Rüdiger Stark und Claudia Marhenke-Maybaum haben Organe von anderen Menschen erhalten. Sie alle engagieren sich im Verein Lichtblicke.

Foto: Foto Scheer

Bremerhaven

Warum Organspenden so wichtig sind

Von nord24
4. Juni 2016 // 14:00

Am heutigen Sonnabend ist der Tag der Organspende. Organspenden haben im vorigen Jahr in Deutschland mehr als 3000 Menschen das Leben gerettet. Doch noch immer stehen Tausende Patienten auf den Wartelisten. Umfragen zufolge stehen die meisten Bundesbürger einer Organspende positiv gegenüber, doch nur rund ein Drittel hat seine Entscheidung im Organspendeausweis (den gibt es hier) festgehalten. Täglich sterben Menschen, denen mit einer Transplantation zu helfen gewesen wäre. Der bundesweite Tag der Organspende soll an diesem Samstag daran erinnern, dass es noch immer zu wenige Spender gibt.

Jeden Tag drei Tote aus Mangel an Organspenden

Mehr als 10.000 Menschen warten bundesweit auf eine Transplantation, 8000 allein auf eine neue Niere. Doch es herrscht akuter Mangel. Statistisch gesehen sterben täglich drei Patienten, weil ein passendes Organ nicht rechtzeitig verfügbar ist. Auch in Bremerhaven gibt es sogenannte Transplantierte, allerdings keine genauen Zahlen dazu. Seestädter, die mit Spenderorganen leben, treffen sich im Verein Lichtblicke.

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