Finanzexperte Christian Kirchner rät Bankkunden, die langjährige Beziehung zu ihrer Bank nicht wegen "ein paar Euro" oder neuer AGB aufzugeben.

Finanzexperte Christian Kirchner rät Bankkunden, die langjährige Beziehung zu ihrer Bank nicht wegen "ein paar Euro" oder neuer AGB aufzugeben.

Foto: Gene Glover

Der Norden

Finanz-Profi: Banken können sich jetzt von Kunden trennen

5. Oktober 2021 // 19:00

Euer Girokonto soll teurer werden? nord24 hat einen Finanzexperten zum Urteil des Bundesgerichtshofes zu den Konto-Kosten befragt.

Hebel zur Trennung

Christian Kirchner vom Banken- und Fintech-Newsletter Finanz-Szene.de (täglich 38.000 Empfänger) geht davon aus: Viele Banken haben mit der Umsetzung des Urteils einen Hebel bekommen, um sich von unprofitablen Kunden trennen zu können - etwa wenn diese nicht auf die derzeit versandten Anschreiben mit der Bitte um Zustimmung zu den Geschäftsbedingungen und Preisen der Bank reagieren oder Gebührenerhöhungen zurückfordern.

Wer ist profitabel?

Der Experte macht aber auch deutlich, dass viele Bankkunden "eine falsche Vorstellung davon haben, ob sie ein profitabler Kunde für die Bank sind".

Rat: Zwei Konten

Bankkunden rät er, eine langjährige Bankbeziehung nicht aufzugeben, "nur weil man ein paar Euro zurückfordern kann oder nun neue AGBs unterschreiben soll". Er empfiehlt Verbrauchern aber auch, "mindestens zwei Konten zu unterhalten" – auch um flexibel zu sein, wenn eine Bank einem das Konto unvermittelt kündigt.

Das gesamte Interview mit dem unabhängigen Experten findet Ihr auf NORD|ERLESEN. Es hilft Euch bei der Einordnung, Abwägung und Entscheidung über das Bestreben Eurer Bank, Eure Zustimmung zu ihren neuen AGB bekommen. Dort findet Ihr auch alles Wissenswerte zu dem Urteil des Bundesgerichtshofes.

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