Mit einem „Freedom Day“ könnte auch die Maskenpflicht fallen.

Mit einem „Freedom Day“ könnte auch die Maskenpflicht fallen.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Gegenwind für Vorschlag zu „Freedom Day“

19. September 2021 // 17:05

Ein „Freedom Day“ nach britischem Vorbild mit dem Ende wesentlicher Corona-Beschränkungen stößt auf Ablehnung in den Landesregierungen.

„Freedom Day“ stößt auf Ablehnung

Ein „Freedom Day“ nach britischem Vorbild mit dem Ende aller wesentlichen Corona-Beschränkungen stößt im Nordwesten auf Ablehnung in den Landesregierungen und bei Ärzten.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard skeptisch

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zum Vorschlag von Bundes-Kassenärzte-Chef Andreas Gassen, einen solchen Schritt für den 30. Oktober anzupeilen: „Wir müssen die Impfbereitschaft weiter erhöhen. Daran müssen wir arbeiten, nicht an einem ‚Freedom Day‘.“

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens: Zu leichtsinnig

Ähnlich äußerte sich die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD): „Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit wieder deutlich ansteigen.“ Ein Ende der Corona-Maßnahmen halte sie „noch für zu leichtsinnig“.

Bundes-Kassenärzte-Chef mit Vorstoß

Zuvor hatte sich Gassen in einem Interview der Zeitung für ein Auslaufen der Corona-Einschränkungen Ende Oktober ausgesprochen. „Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat“, meinte er. „Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns „Freedom Day“!“ Bis dahin hätten Impfwillige auch noch genügend Zeit, um sich immunisieren zu lassen. (dpa)

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