In New York ist das öffentliche Leben fast zum Stillstand gekommen.

In New York ist das öffentliche Leben fast zum Stillstand gekommen.

Foto: Mary Altaffer/AP/dpa

Der Norden

Liveticker Coronavirus (31. März): Verdopplungsquote von Corona-Fällen in Bremen verlangsamt

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Von nord24
31. März 2020 // 08:29

nord24 stellt an dieser Stelle einen Liveticker zur aktuellen Coronavirus-Lage zur Verfügung. Hier haben wir die Nachrichten vom Dienstag, 31. März:

Liveticker, 31. März
  • 19:33 Uhr31.03.2020

    Das sind die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Cuxhaven

    Anzahl der bestätigten Fälle: 55 Personen
    (plus 1 im Vergleich zum Vortag)
    Anzahl der noch Erkrankten: 36 Personen
    (plus 1 im Vergleich zum Vortag)
    Anzahl der Geheilten: 19 Personen
    (plus 12 im Vergleich zum Vortag)
    Anzahl der stationär Behandelten: 2 Person
    (plus 1 im Vergleich zum Vortag)
    Anzahl der intensiv-medizinischen Behandelten: 1 Person
    (keine Veränderung zum Vortag)
    Anzahl der Todesfälle: keine

  • 18:54 Uhr31.03.2020

    Weltweit mittlerweile rund 800 000 bestätigte Corona-Infektionsfälle

    Drei Monate nach den ersten gemeldeten Fällen gibt es weltweit mittlerweile rund 800 000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus sowie fast 40.000 Covid-19-Todesfälle. Von den bis Dienstagvormittag nachgewiesenen 777.798 Infektionsfällen in aller Welt gehen 386.282 - also knapp die Hälfte - auf Europa zurück, wie eine Auflistung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) auf Twitter zeigte. International gibt es 37.272 registrierte Corona-Todesfälle, davon 26.110 in den Ländern der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums sowie in Großbritannien.

    Anfang Dezember, vielleicht schon im November traten in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan erste Fälle einer bis dahin unbekannten Lungenerkrankung auf. Die Betroffenen hielten sich zuvor auf einem Tiermarkt auf, der seitdem als Ursprung des neuartigen Coronavirus gilt. Erst am 31. Dezember wurden die Fälle aus China offiziell an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet.

  • 16:44 Uhr31.03.2020

    Bis 200.000 Arbeitslose durch Corona-Krise im April erwartet

    Die Bundesagentur für Arbeit geht wegen der Corona-Krise von einem kurzfristigen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen um 150.000 bis 200.000 aus. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesagentur (BA), Detlef Scheele, am Dienstag in Berlin. Zuwächse seien auch bei der Grundsicherung zu erwarten, für deren Zugang ab Mittwoch Erleichterungen gelten sollen.

    Der nächste Zähltag steht am 12. April an, valide Zahlen gibt es bisher nicht. In die März-Statistik, für die der Stichtag der 12. März war, hatte die Corona-Krise noch keinen Eingang gefunden. Es sei derzeit zu erkennen, dass Arbeitslosigkeit vor allem in der Gastronomie und im Tourismus unausweichbar ist. Dort verfügten viele Betriebe nicht über ausreichende Rücklagen, um ihre Leute halten zu können.

  • 16:29 Uhr31.03.2020

    Wegen Corona-Pandemie keine Hochzeiten und Scheidungen in Russland

    Wegen der Corona-Krise sollen die Russen über Monate auf Hochzeiten verzichten. Auch Scheidungen sollten verschoben werden. Das empfahl das Justizministerium den Regionen im größten Land der Erde. Ab Juni könne wieder geheiratet werden. Begründet wurde dieser Schritt mit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2.

    Am Dienstag wurden landesweit offiziell 2337 Corona-Fälle registriert. Hochzeiten sollen demnach in den nächsten Wochen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt werden, wenn sich der Termin nicht mehr verschieben lässt. Dann können sich Ehepaare allerdings nur allein ohne die Familie und Freunde das Jawort geben.

  • 14:47 Uhr31.03.2020

    Verdopplungsquote von Corona-Fällen in Bremen verlangsamt

    Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Bundesland Bremen hat sich statistisch gesehen verlangsamt. Verdoppelte sich die Zahl zum Stichtag 21. März noch in 4,2 Tagen, habe sich diese Quote zum 30. März entsprechend auf 9,6 Tage verlangsamt, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag.

     

    Betrachtet wurde dabei jeweils ein zurückliegender Fünf-Tages-Zeitraum. Allerdings sei dies mitnichten ein Zeichen für Entwarnung, betonte Bovenschulte. "Das heißt nicht, dass es stagniert, sondern dass sich im Moment der Aufwuchs nicht weiter beschleunigt." Zudem sage dies nichts über absolute Fallzahlen aus.

  • 14:46 Uhr31.03.2020

    EU fördert Entwicklung von Coronavirus-Schnelltest

    Ein Projekt zur Entwicklung eines Coronavirus-Schnelltests ist in das EU-Forschungsprogramm gegen die Pandemie aufgenommen worden. Es sei das 18. Vorhaben in dem Programm im Umfang von 48,5 Millionen Euro zur Erforschung des Virus und Gegenmitteln, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

     

    Insgesamt komme das Geld 140 Forscherteams zugute. Das neu aufgenommene Projekt namens HG nCoV19 werde von einer irischen Firma koordiniert. Es soll dazu dienen, eine Infektion mit dem Coronavirus schneller und genauer zu diagnostizieren.

  • 14:45 Uhr31.03.2020

    Junge deutsche Freiwillige hängen in Uganda fest

    Wegen der Corona-Pandemie und der Folgen für den Flugverkehr hängen knapp 30 junge deutsche Freiwillige in Uganda in Ostafrika fest. 15 von ihnen wurden über den Sportverein ASC Göttingen entsandt, wie der Vorsitzende Jörg Schnitzerling am Dienstag sagte.

     

    Die jungen Leute würden von örtlichen Partnern des Programms Weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) betreut. "Im Großen und Ganzen sind sie im Moment gut aufgehoben", sagte Schnitzerling der Deutschen Presse-Agentur.



    Die Gruppe sei mehrmals auf Flüge aus der Hauptstadt Kampala gebucht worden, die dann aber gestrichen worden seien, sagte Schnitzerling. Von den 15 Jugendlichen stammten zwei aus Göttingen, einer aus einem anderen Teil Niedersachsens, die übrigen aus anderen Bundesländern.

  • 13:05 Uhr31.03.2020

    Weitere Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiff - Warnung vor Toten

    Das Drama um zwei Kreuzfahrtschiffe in der Karibik mit rund 2500 Besatzungsmitgliedern und Passagieren an Bord - darunter rund 80 Deutsche - spitzt sich zu. Auf der "Zaandam", die zusammen mit dem Schwesterschiff "Rotterdam" unterwegs ist, ist die Zahl der Corona-Infizierten nach Angaben des Betreibers Holland America Line inzwischen auf acht gestiegen. 193 Personen hätten Grippe-Symptome, vier Passagiere sind inzwischen verstorben, ohne dass die Todesursache bekanntgegeben wurde.



    Der Präsident des Unternehmens warnt nun vor weiteren Opfern, sollten die Schiffe nicht bald einen Hafen anlaufen können. "Ich befürchte, dass weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen", schreibt Orlando Ashford auf der Internetseite der Holland America Line.



    Die Schiffe nahmen am Dienstag weiter Kurs auf Florida. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte am Montag gesagt, er hoffe, dass die Passagiere in Fort Lauderdale von Bord gehen und dann ausgeflogen werden könnten. Der Gouverneur von Florida, Ron Desantis, will das allerdings nicht zulassen.

  • 13:02 Uhr31.03.2020

    Pflegeheime fordern mehr Schutzkleidung und Corona-Tests

    Alten- und Pflegeheime brauchen aus Sicht der Betreiber dringend mehr Schutzausrüstung und umfangreiche Tests im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. "Wir sind in allergrößter Sorge", sagte die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, Birgit Eckhardt, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

    Die fehlende Schutzkleidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei ein großes Problem. Zudem werde in den Einrichtungen zu wenig und zu spät getestet. "Erst dann, wenn jemand Symptome hat, geht die Kette mit den Testungen los", sagte sie. "Dann ist es in der Regel zu spät, weil sich die Erkrankung unter den Mitarbeitern, die über unzureichende Schutzkleidung verfügen, und unter den Bewohnern ausbreitet."

  • 12:58 Uhr31.03.2020

    849 Corona-Tote in Spanien - bislang höchste Opferzahl in 24 Stunden

    Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 849 neue Todesfälle verzeichnet worden. Dies ist die bisher höchste Zahl an Opfern, die an einem Tag gezählt wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Dienstag mitteilte.

  • 08:34 Uhr31.03.2020

    Flugverkehr in Frankfurt geht weiter kräftig zurück

    Der Verkehr am Frankfurter Flughafen nimmt wegen der Coronavirus-Pandemie immer stärker ab. In der 13. Kalenderwoche (23. bis 29. März) sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119.000 gesunken, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag in Frankfurt mit. Das waren noch mal deutlich weniger als noch in der Vorwoche, als noch etwas mehr als 331.000 Passagiere abgefertigt wurden.


    Die Zahl der Flugbewegungen sank in der 13. Kalenderwoche im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent auf 1836. In der zwölften Kalenderwoche gab es noch 3960 Flugbewegungen.

     

    Relativ stabil im Wochenvergleich war dagegen das Frachtvolumen mit etwas mehr als 33.000 (Vorwoche: 36.591) Tonnen. Im Jahresvergleich bedeutet das allerdings auch einen Rückgang um etwas mehr als ein Viertel. (Foto: dpa)

  • 08:27 Uhr31.03.2020

    Jena plant Mundschutz-Pflicht

    Die Stadt Jena plant in der Coranavirus-Pandemie eine Maskenpflicht. "In einer Woche soll das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden", teilte die Stadt mit.

     

    Die Maßnahme sei vom Fachdienst Gesundheit angemahnt worden. Ziel sei es, die Sicherheit des Personals im öffentlichen Leben zu erhöhen. Neben Masken seien auch Tücher oder Schals als Schutz möglich, wenn sie Nase und Mund bedeckten.

  • 08:25 Uhr31.03.2020

    Experten warnen vor Folgen psychischer Belastung

    Die psychische Belastung der Bundesbürger durch die Coronavirus-Pandemie ist nach Ansicht von Experten in Krisenplänen noch nicht ausreichend berücksichtigt. "Die Fachleute müssen sich darauf einstellen, dass sowohl eine Welle von Gesunden kommen wird, die plötzlich Ängste hat, die behandelt werden müssen - als auch auf die Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten", sagte die Berliner Psychiaterin Iris Hauth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.

     

    In China hätten sich Krisentelefone als hilfreich erwiesen. Bereits psychisch erkrankte Menschen benötigten weitergehende Hilfen wie zum Beispiel Video-Sprechstunden.



    Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat bereits eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet. Die aktuelle Situation löse Unsicherheit und Befürchtungen aus, hieß es vom Verband. Die Hotline mit der Nummer 0800/7772244 sei täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

  • 06:50 Uhr31.03.2020

    Ungarn: Parlament gibt Orban mit Notstandsgesetz freie Hand

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (Foto) kann künftig mit ebenso umfassenden wie umstrittenen Sondervollmachten gegen die Corona-Pandemie vorgehen. Das Parlament in Budapest billigte ein Notstandsgesetz, das es dem rechts-nationalen Regierungschef ermöglicht, ohne zeitliche Befristung auf dem Verordnungsweg zu regieren.

     

    Für die Vorlage stimmten 137 Abgeordnete aus dem Regierungslager, 53 Abgeordnete der Opposition stimmten dagegen. Stimmenthaltung gab es keine. Damit war die Zweidrittelmehrheit erreicht, die erforderlich war, um ein Gesetz von dieser Tragweite für Bürger- und Freiheitsrechte beschließen zu können. (Foto: dpa)

  • 06:46 Uhr31.03.2020

    Trump: Einreisestopp für Europäer soll verlängert werden

    Der zunächst auf einen Monat begrenzte Einreisestopp der USA für Besucher aus Europa zur Bekämpfung des Coronavirus soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump (Foto) verlängert werden. Diese und ähnliche Beschränkungen würden in Kraft bleiben und möglicherweise sogar verschärft werden, sagte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses.

     

    Er ließ offen, bis wann der Einreisestopp, der eigentlich Mitte April auslaufen sollte, andauern soll. Die USA sind gemessen an der Zahl der bestätigten Infektionen inzwischen weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen. (Foto: dpa)

  • 06:44 Uhr31.03.2020

    Ford und GE versprechen 50.000 Beatmungsgeräte in 100 Tagen

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will im Kampf gegen die Corona-Krise zusammen mit dem Industriekonzern General Electric (GE) 50.000 Beatmungsgeräte in 100 Tagen herstellen. Die Produktion soll am 20. April beginnen und mit rund 500 Beschäftigten in drei Schichten fast rund um die Uhr laufen, wie Ford am Montag mitteilte.

     

    Die Unternehmen gehen davon aus, ab Anfang Juli eine Fertigungskapazität von 30.000 Geräten pro Monat zu erreichen.

  • 06:42 Uhr31.03.2020

    Blumen landen massenweise im Müll

    Viele Blumenzüchter müssen ihre Ware wegen der Corona-Krise derzeit entsorgen. "Wir kippen jetzt massenweise Tulpen, Primeln und Ranunkeln in den Müll", sagte Norbert Engler, Vorstandsvorsitzender des Verbands des Deutschen Blumen-Großhandels. Der Umsatz sei derzeit auf etwa 20 Prozent vom Normalzustand abgesackt.



    Obwohl Menschen mit Garten oder Balkonen prinzipiell Bedarf nach Pflanzen haben könnten, sei die Nachfrage sehr zurückhaltend. (Foto: dpa)

  • 06:41 Uhr31.03.2020

    Mehr als 62.500 Corona-Nachweise in Deutschland - über 560 Tote

    In Deutschland sind bis Montagabend 62.526 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

     

    Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 14.437 nachgewiesenen Fällen und 133 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mindestens 14.442 Fällen und 130 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 120,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 75,2. Die Zahl der bundesweit registrierten Fälle stieg somit seit Sonntagabend (20.30 Uhr) um rund 3900.

  • 06:39 Uhr31.03.2020

    Corona-Krise verunsichert getrennte lebende Eltern

    Die Corona-Pandemie verschärft bei getrennt lebenden Eltern zum Teil den Streit um den Umgang mit den gemeinsamen Kindern. Mehr als 100 Anfragen verunsicherter Mütter und Väter seien allein in der vergangenen Woche eingegangen, sagte ein Sprecher des Interessenverbands Unterhalt und Familienrecht in Nürnberg.

     

    In manchen Familien sei die Corona-Krise aber auch eine Chance. Wegen der geschlossenen Kitas und Schulen teilten sich getrennt lebende Eltern die Betreuung ihrer Söhne und Töchter oft viel selbstverständlicher.

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