Bischof Franz-Josef Bode sitzt an einem Tisch mit mehreren Mikrofonen. Er blickt nach unten, vor ihm steht ein Glas Wasser.

Bischof Franz-Josef Bode spricht bei einer Pressekonferenz über einen Zwischenbericht der Universität Osnabrück zu sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück.

Foto: Gentsch/dpa

Der Norden

Missbrauchsstudie: Bischof Bode räumt schwerwiegende Fehler ein

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Von nord24
22. September 2022 // 20:00

Bischof Bode ist nach dem Zwischenbericht zur sexualisierten Gewalt in seinem Bistum schwer angeschlagen.

Bischof bittet um Vergebung

Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode hat nach den Vorwürfen gegen ihn im Umgang mit sexualisierter Gewalt in seinem Bistum um Vergebung gebeten und eine Reihe grundlegender Änderungen in der Bistumsverwaltung angekündigt.

Bode: Keine Absicht, etwas zu vertuschen

Er habe in einigen Fällen fahrlässig gehandelt und trage für schwerwiegende Fehler die Verantwortung, sagte Bode am Donnerstag (22.9.22) während einer Pressekonferenz: "Aber es geschah niemals in der Absicht, vorsätzlich zu vertuschen oder Recht zu beugen."

Bericht: Beschuldigte in Ämtern belassen

Wissenschaftler der Universität Osnabrück hatten Bode im Zwischenbericht ihrer Studie über sexualisierte Gewalt im Bistum Osnabrück seit 1945 schwerwiegende Pflichtverletzungen im Umgang mit Beschuldigten und Betroffenen vorgeworfen. Er habe bis 2010 mehrfach Beschuldigte in ihren Ämtern belassen, mit Aufgaben etwa in der Jugendseelsorge betraut, die weitere Tatgelegenheiten ermöglichten, oder Auflagen nicht nachgehalten. (dpa)

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