In den vergangenen Monaten sorgten Sichtungen und Funde von exotischen Meeresbewohnern immer wieder für Aufsehen an der Nordseeküste.

In den vergangenen Monaten sorgten Sichtungen und Funde von exotischen Meeresbewohnern immer wieder für Aufsehen an der Nordseeküste.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Seepferd, Walross und Co. - Seltene Gäste tummeln sich im Wattenmeer

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Von nord24
17. April 2022 // 12:00

Das Wattenmeer ist Lebensraum Tausender Arten. Manchmal tummeln sich auch ungewöhnliche Gäste an der deutschen Nordseeküste.

Seltene Gäste

Mehr als 10 000 Arten leben allein im niedersächsischen Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer - und manchmal kommen auch noch ganz besondere Gäste hinzu. Ob Mondfisch, Seepferdchen oder Walross. Was die Lebewesen an die Küste treibe, sei unterschiedlich und manchmal auch noch unerforscht.

Seepferdchen gefunden

Die Funde von Seepferdchen häufen sich bereits seit einiger Zeit so sehr, dass nun das Oldenburger Landesmuseum und die Nationalparkhäuser dazu aufrufen, Funde zu melden. So soll ihr Vorkommen weiter untersucht werden.

Ein Überblick über die jüngsten ungewöhnlichen Funde und Sichtungen:

  • Walross: Erstmals nach mehr als 20 Jahren zog zuletzt an mehreren Nordseeinseln eine Walross-Dame Blicke von Urlaubern und Insulanern auf sich.
  • Mondfisch: Noch einen Exoten entdeckte ein Strandspaziergänger zu Jahresbeginn auf Juist: einen 80 Zentimeter langen Mondfisch.
  • Rochen: Auch seltene Rochenarten, wie Sternrochen, werden immer wieder mal an Nordseestränden entdeckt.
  • Seepferdchen: Sie waren in der Nordsee lange Zeit selten zu finden, doch seit einiger Zeit gibt es vermehrt Funde.

„Natürlich ist es etwas Besonderes, ein Seepferdchen am Strand zu finden“, sagt Nationalpark-Experte Wiggering. Das Wattenmeer biete mit seinem Artenreichtum aber noch sehr viel mehr Arten, vor allem kleinere, wirbellose Tiere, die sich mit einfachsten Mitteln entdecken ließen. „Man kann zahllose Tiere und Pflanzen entdecken, indem man einfach einen Moment innehält und genau hinschaut.“ Das gelte auch für die Beobachtung größerer Tiere, helfe aber ebenso beim Entdecken kleinster Lebewesen etwa vom Wegesrand aus.

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