Die Fregatte «Lübeck» läuft in den Hafen am Marinestützpunkt ein.

Wilhelmshaven rechnet durch die Aufrüstungspläne für die Bundeswehr mit einem positiven wirtschaftlichen Effekt für die Stadt.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der Norden

Wilhelmshaven rechnet mit positivem Effekt bei Aufrüstung

7. März 2022 // 08:17

Wilhelmshaven rechnet durch die Aufrüstungspläne für die Bundeswehr mit einem positiven wirtschaftlichen Effekt für die Stadt.

Wilhelmshaven ist größter Stützpunkt der deutschen Marine

„Es sichert Arbeitsplätze“, sagte Oberbürgermeister Carsten Feist (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn zusätzliche Wohngebäude, zusätzliche Funktionsgebäude gebaut werden, dann wird die örtliche Wirtschaft profitieren.“ Wilhelmshaven ist größter Stützpunkt der deutschen Marine und der größte Standort der Bundeswehr überhaupt.

Infrastruktur laut OB Carsten Feist gut

Für dessen Ertüchtigung sei schon vor dem Ukraine-Krieg eine Milliarde Euro eingeplant worden, sagte der OB. Über weitere Pläne sei seit der Ankündigung durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) noch nicht gesprochen worden. Den Wohnungsmarkt der Hafenstadt am Jadebusen sieht Feist als „jederzeit aufnahmefähig“. Und die Infrastruktur von Wilhelmshaven sei gut, weil die Stadt in den 1970er Jahren für viel mehr als die derzeit 75.000 Einwohner geplant worden sei.

Deutschland will Zwei-Prozent-Nato-Ziel erfüllen

Unter dem Eindruck des russischen Krieges gegen die Ukraine hat Scholz 100 Milliarden Euro Sonderausgaben für die Bundeswehr angekündigt. Auch will Deutschland künftig das Nato-Ziel erfüllen, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung auszugeben. (dpa)

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