Beratungsgespräch

„Solar-Offensive“. Bernd Pflüger.

Foto: Antje Schimanke

Garten
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Solarenergie

Den Sonnenlauf mitbedacht - Energiekonsens

30. Juni 2022 // 13:00

Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe? Beides spielt im Haushalt von Bernd Pflüger eine große Rolle.

Auf dem Dach seiner Wohnimmobilie in Bremerhaven Surheide ist neben einer Photovoltaik- auch eine Solarthermieanlage installiert. Letztere wurde mit einer Holzpellet-Heizung im Keller kombiniert. Dadurch spart die Familie etwa 11 Prozent der Heiz- sowie 38 Prozent der Stromkosten ein. „Ich denke, dass wir ein sehr umweltfreundliches Haus haben und es samt Garten klimaschonend bewirtschaften“, sagt Bernd Pflüger.

Kombination aus Pellets und Solarthermie

Bereits vor neun Jahren hat er in Sonnenenergie investiert. 2013 musste seine marode Ölheizung ersetzt werden. Damals beschlossen der heutige System-Administrator und gelernte Enerergieanlagenelektroniker sowie seine Ehefrau, auf nachhaltige Heiztechnik umzustellen. Die gemeinsame Wahl fiel auf eine Pellet-Brennwertheizung mit Solarthermie für die Warmwasseraufbereitung. Der Vorteil, den diese Kombination bietet: Erst wenn Sonnenkraft nicht ausreicht, um Brauch- oder Heizungswasser zu erwärmen, fängt der Pelletkessel an zu heizen. „Damit verbrauchen wir rund 11 Prozent weniger Holzpellets“, betont der Eigentümer, der in Sachen Solar ein Jahr später sogar noch einmal nachlegte.

Stroms aus Eigenproduktion

Seit 2014 sind auf Hauptgebäude und Garage PV-Module platziert. „Mit der 7 KW-Anlage produzieren wir in Spitzenzeiten 42 Kilowattstunden pro Tag und decken damit rund 38 Prozent unseres Strombedarfs ab. Der Rest wird in das öffentliche Netz eingespeist und mit 12,69 Cent pro Kilowattstunde Sonnenenergie vergütet. Früher gab es dafür mehr – heute lohnt es sich, möglichst viel des Stroms aus Eigenproduktion selbst zu verbrauchen“, so Bernd Pflüger. Dafür hat er bei der Planung des PV-Anlagenbaus den Sonnenlauf mitbedacht und ließ die Module so ausrichten, dass sie die Morgen- und Abendsonne einfangen. „Da wir tagsüber arbeiten gehen, war mir wichtig, schon für den Frühstückstee und dann am frühen Abend bei der Arbeit im Garten oder im Haus Solarenergie nutzen zu können“, erklärt der Bremerhavener.

Bernd Pflüger Fenster

Auf Hauptgebäude und Garage hat Bernd Pflüger PV-Module plaziert.

Foto: Antje Schimanke

Mit der Entscheidung für Erneuerbare Energien sei es ihm nicht nur darum gegangen, einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten, sondern auch den Wert seiner Immobilie zu steigern. Bernd Pflüger: „Solarenergie gehört die Zukunft, gerade auch im Hinblick auf die aktuell steigenden Energiepreise. Deshalb sind wir froh, diese in unsere Haustechnik integriert zu haben und können es anderen nur empfehlen.“ (vk)

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