Ein leerer Zuschauersaal ist für Jörg Göddert, den Leiter des Theaters im Fischereihafen, mittlerweile ein gewohnter Anblick. Er hat fast alle Veranstaltungen abgesagt, die in seinem Haus im Januar und Februar stattfinden sollten.

Ein leerer Zuschauersaal ist für Jörg Göddert, den Leiter des Theaters im Fischereihafen, mittlerweile ein gewohnter Anblick. Er hat fast alle Veranstaltungen abgesagt, die in seinem Haus im Januar und Februar stattfinden sollten.

Foto: Heske

Kultur

Bremerhavener Kultur von 2G-plus-Regel kalt erwischt

19. Januar 2022 // 18:30

Eine Katastrophe. So nennt Oliver Peuker, der Veranstalter vom Pferdestall, die 2G-plus-Regel. Mit dieser Einschätzung ist er nicht allein.

Bitteres Fazit

„Eigentlich können wir zumachen“, zieht Jörg Göddert, der Leiter des Theaters im Fischereihafen (TiF), sein bitteres Fazit. Etwas gelassener können es die größeren Kultureinrichtungen nehmen. „Klar, es wird einen Knick geben“, glaubt auch Kinochef Jürgen Thiel vom Cinemotion. Oxana Arkaeva, Verwaltungsdirektorin des Stadttheaters, sagt schlicht: „Wir spielen weiter.“

Kalt erwischt

Egal, ob große oder kleine, kalt erwischt hat die Politik mit dieser neuen Verordnung alle Veranstalter. Denn die Karten für einen Kulturabend besorgen sich die allermeisten Zuschauer oft im Vorfeld. Da wird es schwierig, wenn sich die Regeln für den Besuch kurzfristig ändern.

Einen ausführlichen Bericht lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt auf NORD|ERLESEN.

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