Ein Mähdrescher auf einem Maisfeld.

Mit seinem Mähdrescher ist Lohnunternehmer Stefan Grell sonst auf Maisfeldern unterwegs. Aber auch für die Sonnenblumenernte eignet sich der Pflückvorsatz hervorragend.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Cuxland: Landwirt erntet sein erstes eigenes Vogelfutter

3. Oktober 2021 // 16:00

Landwirt Christian Pülsch-Janßen aus Stinstedt hat auf zehn Hektar verschiedene Zutaten für seine eigene Wildvogelfutter-Mischung angebaut.

Anbau auf zehn Hektar

Der Landwirt aus Stinstedt (Börde Lamstedt) hatte sich im vergangenen Jahr dazu entschieden, rund zehn Hektar seiner Ackerflächen für den Anbau von Wildvogelfutter zu nutzen. „Ich habe alles auf eine Karte gesetzt“, sagt der 36-Jährige heute, und sein Lächeln deutet an, dass es die richtige Karte war. „Im nächsten Jahr werde ich die Anbaufläche wohl auf 15 Hektar erweitern. Die Nachfrage ist jedenfalls da.“

380.000 Sonnenblumen werden geerntet

Während der 36-Jährige spricht, zieht der Mähdrescher seine Bahnen auf dem 4,5 Hektar großen Feld neben dem Stinstedter See, auf dem im Frühjahr rund 380.000 Sonnenblumen gepflanzt wurden. Schon nach gut einer Stunde ist der erste Anhänger am Trecker gut gefüllt mit den dunklen Kernen, die mit Buchweizen, Hanf und Lein zu einer Futtermischung weiterverarbeitet werden. In vier bis acht Wochen will Pülsch-Janßen sein Produkt in den Verkauf bringen.

Warum man auch beim Füttern von Vögeln im heimischen Garten viel falsch machen kann, erfahrt ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG und jetzt schon auf NORD|ERLESEN.

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