Hat Drogen ins Cuxland gebracht: Der Angeklagte (verpixelt) sein Verteidiger Robert Koop (links) und die Übersetzerin Barbara Arndt (rechts).

Hat Drogen ins Cuxland gebracht: Der Angeklagte (verpixelt) sein Verteidiger Robert Koop (links) und die Übersetzerin Barbara Arndt (rechts).

Foto: Freyenhagen

Cuxland
Justiz

Drogendealer verurteilt: Kokain und Marihuana ins Cuxland geliefert

Von Philipp Overschmidt
30. August 2017 // 19:00

Ein 36-jähriger Niederländer ist zu drei Jahren und elf Monaten Haft wegen Drogenhandels verurteilt worden. Er schmuggelte Kokain und Marihuana nach Bokel (Cuxland).

Drei Jahren und elf Monate Haft

Wegen der unerlaubten Einfuhr und dem illegalen Handel von Drogen in nicht geringer Menge hat das Landgericht Stade am Mittwoch einen 36-jährigen Installateur aus den Niederlanden zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten verurteilt. Außerdem wird ein Betrag von 48.000 Euro aus seinem Vermögen eingezogen.

Rauschgift im Cuxland

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte zwischen Januar und März 2008 in Bokel und anderen Orten mit rund zehn Kilogramm Rauschgift im Wert von mindestens 63.300 Euro gedealt hat. Der tatsächliche Verkaufspreis liegt erheblich höher. Neben der "weichen Droge" Marihuana wechselte auch der härtere Stoff Kokain den Besitzer.

Verfahren dauert sechs Jahre

Oberstaatsanwalt Kai-Thomas Breas hatte für den Niederländer eine Freiheitsstrafe von vier Jahren gefordert, Verteidiger Robert Koop sprach sich für eine Haftstrafe "nicht höher als drei Jahre und sechs Monate" aus. Vier Monate der Gesamtstrafe betrachtete das Gericht wegen der langen Verfahrensdauer - sechs Jahre - als vollstreckt. Damit schloss sich die Kammer dem Antrag der Staatsanwaltschaft an, doch die Verteidigung hatte acht Monate als Kompensation verlangt. (jöf)

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