Mehrweg-Becher unter Kaffee-Automat

So kann es gehen. Mehrwegbecher gegen ein Pfand mitnehmen, spülen und wieder zurückbringen.

Foto: Charisius/dpa

Cuxland

Mehrweg-Geschirr in der Gastronomie: Das sagt die Dehoga dazu

Von S. Mayer, H. Leuschner, I. Hansen, A. Schoener
7. Januar 2023 // 12:00

Seit diesem Jahr muss die Gastronomie für Essen und Trinken zum Mitnehmen auch Mehrweggeschirr als Alternative zum Einweg anzubieten.

Einweg oder Mehrweg - Gast entscheidet

Der Gast kann bei der Mitnahme von Getränken und Speisen im Restaurant, im Café oder in der Bar entscheiden, ob es Einweg- oder Mehrwegverpackungen sein sollen - auch bei Lieferdiensten und Catering.

Ausgabe gegen Pfand

Das Mehrweggeschirr wird gegen ein Pfand ausgegeben, das beim Zurückgeben ausgezahlt wird. Alternativ kann man in seinem Stammcafé oder im Lieblingsrestaurant auch bei jeder Abholung das gebrauchte Geschirr gegen das neu gefüllte austauschen.

Dehoga: System grundsätzlich gut

„Grundsätzlich finde ich das Mehrweg-System gut, weil es nachhaltiger ist“, sagt Olaf Wurm, Vorsitzender des Dehoga-Bezirksverbandes Stade. Andererseits bedeute das Gesetz noch mehr Auflagen.

Kritik: Klares Konzept fehlt

Zudem fehle ein klares Konzept. Gerade die kleinen Imbissbetriebe mit höchstens 80 Quadratmetern Fläche, die von der Pflicht ausgenommen sind, würden oft Einwegverpackungen verwenden. Auch, dass das Gesetz nur für Kunststoffverpackungen, nicht aber für Pizzakartons und Aluschalen gilt, hält er für weniger gelungen.

Wie Unternehmen das Gesetz umsetzen, lest Ihr hier.

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