Ein Ölüberwachungsflugzeug vom Typ Dornier Do 228 startet auf dem Marinefliegerhorst MFG 3 in Nordholz (Kreis Cuxhaven) zu einem Kontrollflug über die Nordsee.

Ein Ölüberwachungsflugzeug vom Typ Dornier Do 228 startet auf dem Marinefliegerhorst MFG 3 in Nordholz (Kreis Cuxhaven) zu einem Kontrollflug über die Nordsee.

Foto: Wagner/dpa

Cuxland

Ölüberwachung: Weniger Verschmutzung in Nordsee registriert

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Von nord24
9. August 2022 // 14:00

Marineflieger aus Nordholz haben 2021 weniger Verunreinigungen in der Nord- und Ostsee gefunden. Allerdings gab es auch weniger Überwachungsflüge.

15 Verschmutzungen

Wie das Havariekommando in Cuxhaven auf Anfrage mitteilte, wurden 2021 insgesamt 15 Verschmutzungen registriert. Das sind 19 Fälle weniger als 2020. Allerdings hoben die Sensorflugzeuge im vergangenen Jahr mit 222 Einsätzen unterm Strich auch deutlich seltener ab als zuvor. 2020 waren es noch 412 Flüge.

Ein Flugzeug konnte lange nicht abheben

Ein Grund dafür war laut Havariekommando, dass die Sensorik an einem der beiden Überwachungsflugzeuge technisch aufgerüstet wurde. Deswegen habe ein Flugzeug längere Zeit nicht abheben können, sagte eine Sprecherin.

Flüge starten am Marinefliegerstützpunkt

Für die Ölüberwachung werden Sensorflugzeuge des Bundesverkehrsministeriums eingesetzt. Sie sind am Marinefliegerstützpunkt im niedersächsischen Nordholz stationiert und mit einem Radar ausgestattet, das Veränderungen auf der Wasseroberfläche etwa durch Öl auf einer Breite von bis zu 40 Kilometern zu zwei Seiten erfassen kann. Auch andere Verschmutzungen können festgestellt werden.

Schifffahrt soll kein Öl ins Meer lassen

"Tendenziell ist eine positive beständige Abnahme seit Beginn der Ölüberwachung vor mehr als 30 Jahren zu verzeichnen", teilte das Havariekommando mit. Die Überwachungsflüge sollen neben dem Aufklären von Verschmutzungen früheren Angaben zufolge auch die Schifffahrt davon abhalten, Öl ins Meer zu lassen.

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