Nilgänse gelten als äußerst aggressiv. Sie vertreiben sogar Störche aus ihren Nestern.

Nilgänse gelten als äußerst aggressiv. Sie vertreiben sogar Störche aus ihren Nestern.

Foto: Arnold/dpa

Cuxland

Schäden durch eingewanderte Tierarten im Cuxland

10. April 2021 // 16:10

Waschbär, Marderhund, Nutria und Nilgans sind Tierarten, die eigentlich nicht hierher gehören. Auch im Cuxland sind sie auf dem Vormarsch.

Heimische Tiere werden verdrängt

„Das Problem sind die Schäden, die diese Tiere anrichten, und dass sie die heimischen Tierarten verdrängen“, erläutert Lüder Steinberg, Vorsitzender der Jägerschaft Wesermünde-Bremerhaven. Nicht umsonst würden diese Tierarten auch als Invasoren bezeichnet.

Gänse zerstören Grünflächen

Gänse seien im Cuxland allgemein ein großes Problem, meint Steinberg und blickt dabei auf Nonnen-, Saat- und Blässgänse – alles Arten, die früher nur auf der Durchreise waren. „Aber durch die milderen Winter bleiben sie auch gerne hier“, weiß Steinberg. Das führe zu großen Problemen, weil ganze Grünlandflächen zerstört würden. Und sie verdrängten auch Bodenbrüter.

Welches Tier das größte Sorgenkind ist und welche Probleme es verursacht, lest Ihr im kostenlosen Artikel bei NORD|ERLESEN.

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