In der digitalen Welt können überall Arbeitsplätze entstehen, heißt es immer. Auch auf der grünen Wiese. Sebastian Roux hat es mit seiner Internet-Firma versucht – und ist an der Wurster Nordseeküste an dem langsamen Netz gescheitert.

In der digitalen Welt können überall Arbeitsplätze entstehen, heißt es immer. Auch auf der grünen Wiese. Sebastian Roux hat es mit seiner Internet-Firma versucht – und ist an der Wurster Nordseeküste an dem langsamen Netz gescheitert.

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Cuxland

Superschnelles Internet hängt im Landkreis Cuxhaven in der Warteschleife

Von Inga Hansen
31. August 2018 // 08:00

Eine Milliarde Euro will das Land Niedersachsen in den Ausbau des superschnellen Internets stecken. Noch ist aber nicht raus, wie das Geld verteilt werden soll.

Ehrgeizige Pläne

Der Masterplan Digitalisierung, den Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in der vergangenen Woche vorgelegt hat, klingt vielversprechend. Bis 2021 soll es in Niedersachsen ein lückenloses Mobilfunknetz geben, bis 2025 soll in jedem Dorf mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabit gesurft werden können. Das klingt erst mal super.

Keine Förderrichtlinien

Ralf Bruns, Internet-Experte in der Agentur für Wirtschaftsförderung, fürchtet aber, dass im Cuxland nicht viel von dem Geld ankommen könnte. Die Förderrichtlinien existieren zwar noch nicht. Der Hemmschuh aus Bruns' Sicht: Bislang dürfen Fördermittel grundsätzlich nur in Gebiete fließen, die mit weniger als 30 Mbit pro Sekunde versorgt sind. Im Cuxland erreichen aber bereits 80 Prozent aller Haushalte Internetgeschwindigkeiten von 30 Mbit.

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