Zwangspause: Weil die Lager noch voller Granat sind und die Verarbeitungsbetriebe mit dem Pulen nicht nachkommen, bleiben die meisten Krabbenkutter seit Ende Juli und noch bis Ende kommender Woche, wie hier in Dorum, im Hafen.

Zwangspause: Weil die Lager noch voller Granat sind und die Verarbeitungsbetriebe mit dem Pulen nicht nachkommen, bleiben die meisten Krabbenkutter seit Ende Juli und noch bis Ende kommender Woche, wie hier in Dorum, im Hafen.

Foto: Reinhard Paulin

Cuxland

Wurster Küste: Zwangspause für Krabbenfischer

Von nord24
9. August 2019 // 15:31

Wer am liebsten Krabben frisch vom Kutter kauft, muss sich noch bis zum 19. August gedulden. Aktuell liegen die allermeisten Granatkutter auch im Cuxland in den Häfen. Grund ist ein Annahmestopp des Großhandels. 

Krabbenschwemme im Herbst 2018

Nach einer Krabbenschwemme im Herbst 2018 sind die Tiefkühllager der Großhändler immer noch gut gefüllt. Aus diesem Grund haben sie den Fischern in diesem Jahr weniger Krabben abgenommen. Zurzeit gilt zum zweiten Mal in diesem Jahr ein dreiwöchiger Annahmestopp für frische Ware. Dirk Sander von der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer spricht aktuell von einem "katastrophalen Saisonverlauf".

Lagerbestände wirken sich auf Preise aus

Die Lagerbestände wirken sich auch auf die aktuellen Preise aus: Rund drei Euro haben Fischer zuletzt für das Kilogramm angelandeten Granat erhalten. 2018 waren es bis zu 12 Euro.
Was die aktuelle Krabbenfischer-Pause und die Krabbenschwemme des vergangenen Herbstes für Liebhaber des Granats bedeutet, lesen Sie am Sonnabend in der Nordsee Zeitung.

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