Nigiri-Sushi wurde schon im 18. Jahrhundert im Hafen von Edo (das heutige Tokio) angeboten.

Nigiri-Sushi wurde schon im 18. Jahrhundert im Hafen von Edo (das heutige Tokio) angeboten.

Foto: colourbox.de

Genuss

Yummie: Sushi ist gesund

Von Rita Rendelsmann
13. Oktober 2021 // 12:41

Sushi ist der Foodtrend schlechthin und ein Teil unseres Asienthemas. Egal, ob die Sushi-Variationen auf bunten Tellern umherfahren oder auf Buffets locken, sie sind einfach yummie!

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Wer bei Wikipedia Sushi eingibt, erfährt, dass es kein ursprünglich japanisches Gericht ist, sondern seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch hat, die von den Bewohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde. Die moderne Form des Sushi entstand in Edo (dem heutigen Tokio), wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde. Dieser wurde später als Nigiri-Sushi bekannt. Die Entwicklung war im frühen 20. Jahrhundert abgeschlossen, dennoch experimentieren japanische Köche weiterhin mit neuen Varianten.

Sushi wird weltbekannt

In westlichen Ländern wurde Sushi während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts populär. Die ersten Sushi-Restaurants in westlichen Ländern zielten vornehmlich auf eine im Ausland lebende japanische Kundschaft ab. Nach heutigem Wissensstand eröffnete die erste Sushi-Bar im Jahr 1966 in dem japanischen Restaurant Kawafuku in Little Tokyo, Los Angeles. Das war der Beginn des bald darauf entstehenden globalen Sushi-Hypes, der natürlich auch vor Bremerhaven nicht Halt gemacht hat. Kein Wunder, denn hier ist die Heimat des Fisch.

Reis ist das Wichtigste

Unterschätzt, aber die wichtigste Komponente beim Sushi ist der Reis. Wenn der körnig oder trocken ist, schmeckt Sushi nicht wirklich. Deshalb haben wir Euch hier einen Wegweiser zum perfekten Sushi-Reis zusammen gestellt. Den frischen Fisch oder andere Komponenten könnt Ihr dann ganz nach Euren Vorlieben belegen oder die Maki-Sushi befüllen. Für letztere Variante benötigt Ihr noch Nori-Blätter, die in Asia-Shops und mittlerweile auch in gut sortierten Lebensmittelgeschäften gibt.

Rezept für Sushi-Reis

Einkaufsliste für 4 Personen:

250 g Sushi-Reis (japanischer Rundkornreis)
50 ml Reis-Essig (Sushi-Zu)
1 Prise Salz
25 g Zucker
350 ml Wasser

1. Der Sushi-Essig wird mit Zucker und Salz in einem kleinen Topf erwärmt. Dabei bitte öfter umrühren, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Anschließend kühl stellen.

2. Den Sushi-Reis zunächst mit frischem, kaltem Wasser bedecken und durchkneten. Anschließend durch ein Sieb abgießen. Jetzt Wasser so oft dazu gießen und erneut abseihen, bis es vollständig klar ist. Im klaren Wasser soll der Reis jetzt für etwa 30 Minuten ruhen.

3. Nach der Ruhezeit wird der Rundkornreis in 350 ml Wasser aufgekocht. Dann für etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Anschließend ein Leinentuch zwischen Topf und Deckel klemmen, alles erneut für etwa 20 Minuten ruhen lassen.

4. Der Sushi-Reis wird nun in eine große und flache Schüssel gefüllt. Mithilfe eines Spatels Auflockern und Sushi-Zu einarbeiten. Dabei alles mit einem Fächer kühlen. Beim Auflockern soll der Spatel schräg gehalten werden.
Furchen in den Reis ziehen – so kann er schneller abkühlen. Dabei bitte nicht rühren, die Reiskörner können sonst gequetscht werden. Statt eines Fächers kann ein Föhn mit Kaltluft eingesetzt werden.

5. Den fertige Sushi-Reis mit einem feuchten Tuch bedecken und erneut etwa 30 Minuten ruhen lassen. Bitte nicht in den Kühlschrank stellen – der Sushi-Reis würde dort hart werden.

Guten Appetit!

Die wichtigste Komponente beim Sushi: Reis.

Die wichtigste Komponente beim Sushi: Reis.

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