en droht eine touristische Attraktion zu verlieren

© Arnd Hartmann

Im Fischereihafen fehlt momentan ein touristisches Angebot.

Bremerhaven droht eine touristische Attraktion zu verlieren

Bremerhaven kann Touristen einiges bieten, doch eine wichtige Attraktion könnte zum Saisonauftakt in diesem Jahr fehlen. Die Fischereihafenbetriebsgesellschaft (FBG) sucht deshalb in ganz Norddeutschland entlang der Küste und in Holland nach Hilfe.

Wer füllt die Lücke im Fischereihafen?

Fehlender Betreiber: Ob bis zum Saisonstart Lösung gefunden wird, ist offen

Für das Café im Fischbahnhof fehlt der Betreiber, die Kultkneipe Krohn’s Eck sucht einen Nachfolger und nun zeichnet sich auch ein weiterer Verlust für das touristische Leben im Schaufenster Fischereihafen ab.

Da die Ausschreibung erfolglos verlaufen ist, fehlt der Fischereihafenbetriebsgesellschaft (FBG) aktuell ein Betreiber, der Rundfahrten durch den Fischereihafen anbietet.

Weil der frühere Betreiber Reind Gerdes aufgeben wollte, sind Mitglieder des Vereins „Lottjen“ eingestiegen und sind dabei, die betagte Barkasse wieder in Schuss zu bringen. Sie wollen die Rundfahrt anbieten.


Anderes neues Angebot macht aber Hoffnung

Doch laut FBG seien die Unterlagen zur Ausschreibung nicht vollständig gewesen, deswegen wurde die Ausschreibung mangels Bewerber zurückgenommen. Da es aus Sicht der FBG also keinen Bewerber gibt, wird nun der Blick geweitet.

Man strecke die Fühler in ganz Norddeutschland bis Holland aus, um einen möglichen Betreiber für die früher 90-minütige Rundfahrt durch den Fischereihafen zu finden, erklärt FBG-Prokurist Sebastian Gregorius. Ob das bis zum Saisonauftakt im April gelingt, sei fraglich, denn der Begriff des Fachkräftemangels sei ja keine leere Phrase. „Das bedauert auch Touristikchef Dr. Ralf Meyer: „Rundfahrten machen das Hafenerlebnis aus, schöner geht es ja kaum“, sagt er, kann aber die Schwierigkeiten bei der Suche nachvollziehen. Hoffnung macht ein neues Angebot: Das 360-Grad-Erlebniskino im Fischbahnhof soll Anfang März eröffnen.

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Erstellt:
17. Januar 2023, 19:55 Uhr
Lesedauer:
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