ren beenden das Jahr mit einer Heimpleite

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Adrian Breitlauch (Foto) zog mit seinem 129. Spiel mit Eisbären-Rekordspieler Fabian Bleck gleich. Seine Mannschaft verlor aber gegen Paderborn.

Die Eisbären beenden das Jahr mit einer Heimpleite

Im letzten Heimspiel des Jahres 2022 haben die Zweitliga-Basketballer der Eisbären Bremerhaven eine Niederlage kassiert.

Basketball-Zweitligist Eisbären Bremerhaven hat zum Jahresabschluss gegen die Uni Baskets Paderborn eine Heimniederlage kassiert.

Die Mannschaft von Trainer Steven Key unterlag vor 1444 Zuschauern in der Stadthalle mit 87:96 (35:49) und brachte sich dabei durch eine schwache erste Halbzeit auf die Verliererstraße. Topwerfer bei den Gastgebern waren Jarelle Reischel (21 Punkte), Matt Frierson (18 Punkte) und Matt Freeman (13). Im neuen Jahr geht es am Dienstag, 3. Januar, mit einem Heimspiel gegen die Dresden Titans weiter.


Routinier Oehle fehlt weiter

Aus dem erhofften Comeback von Robert Oehle wurde bei den Eisbären nichts. Der Center-Routinier, der bereits den Auswärtstrip mit vier Spielen in Folge wegen einer Erkältung und einer Verletzung verpasst hatte, war noch nicht fit genug für einen Einsatz. Dabei hätte der 34-Jährige sicher gerne gegen den Club gespielt, bei dem er seine Profi-Karriere gestartet hat. Oehle vertrat aber den grippekranken Assistenztrainer Oliver Elling und unterstütze Headcoach Key auf der Bank.

Die Eisbären machten sich im ersten Viertel selbst das Leben schwer mit einer schwachen Wurfquote aus der Nah- und Mitteldistanz. Nur 30 Prozent der Zweier fanden den Weg in den Paderborner Korb. Das rächte sich gegen Ende des Viertels, als die Ostwestfalen mit einem 9:0-Lauf aus einem 11:16-Rückstand eine 20:16-Führung machten. Auch das Reboundduell ging mit 12:8 an das Team von Ex-Eisbären-Profi Steven Esterkamp.


Das Key-Team läuft der Musik hinterher

Mehr Emotionen ins Eisbären-Spiel brachten Matt Frierson, der im zweiten Viertel vier Dreier verwandelte, und Adrian Breitlauch mit drei erkämpften Offensivrebounds. Das änderte aber wenig daran, dass das Key-Team der Musik hinterherlief. In der Offensive setzte man fast komplett auf Distanzwürfe, aus dem Zweierbereich ging weiter nichts. Und in der Verteidigung fand man kein Mittel gegen das Pick-and-Roll, mit dem die Paderborner ihre „Big Men“ Marten Linßen und Lars Lagerpusch einsetzten. Das sah deutlich strukturierter aus als bei den Gastgebern, die auch in der Eins-gegen-eins-Defense oft das Nachsehen hatten.

So konnten sich die Gäste in der 18. Minute erstmals auf zehn Punkte absetzen (43:33). Doch es kam noch schlimmer. Kurz vor Viertelende verlor Daniel Norl leichtfertig den Ball, was Paderborns Marcus Anderson mit einem Buzzerbeater-Dreier zum 49:35-Halbzeitstand nutzte.


Eisbären packen ihr Kämpferherz aus

Die Eisbären kehrten mit einer wesentlich galligeren Einstellung aus der Kabine zurück. Mit einem 8:0-Lauf drückten sie den Rückstand in den einstelligen Bereich (43:49, 22.). Auch in der Defense machten die Eisbären den Paderbornern jetzt das Scoren mit einer Zonenverteidigung schwerer. Es war jetzt ein reines Kampfspiel, in dem die Eisbären bis zum Ende des dritten Viertels auf vier Punkte herankamen (62:66).

Die Eisbären agierten jetzt deutlich variabler, attackierten öfter den Korb und sicherten sich mehr Rebounds - der Dreier war nicht mehr das einzige Mittel. Nach einem unsportlichen Foul das Paderborners Nicolas Marty-Decker verkürzten die Eisbären auf einen Zähler (74:75, 33.).

Die Wende gelang jedoch nicht mehr, weil die Paderborner die Nerven behielten und die Wurfquote der Eisbären überschaubar blieb. Auch von der Freiwurflinie ließen sie zu viel liegen. 2:47 Minuten vor Schluss hatten die Ostwestfalen nach Lagerpuschs Korbleger wieder mit zehn Punkten die Nase vorne (88:78).

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Erstellt:
29. Dezember 2022, 21:43 Uhr
Lesedauer:
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