Gruppe setzt der Nordmole im Digitalen ein Denkmal

© Screenshot Facebook

Die Facebook-Gruppe "Freunde der Nordmole" sammelt Erinnungen an dieses markante Bremerhavener Bauwerk. Nach zwei massiven Abbrüchen an der Mole muss sie abgerissen werden.

Facebook-Gruppe setzt der Nordmole im Digitalen ein Denkmal

Die historische Nordmole in Bremerhaven muss nach zwei Abbrüchen im Herbst 2022 abgerissen werden. In Facebook leben Mole und Turm via Gruppe weiter.

Foto-Denkmal für Nordmole

Gruppe in Facebook pflegt die Erinnerung an Bauwerk und Leuchtturm

An der Außenweser verschwindet die Nordmole von Bremerhaven Stück für Stück. Im Internet aber wächst gerade ein Erinnerungsort für sie. Täglich kommen dort neue Fotos zu. Wir erklären, wie es dazu kam – und zeigen die Bandbreite der Bilder.

Die Nordmole in Bremerhaven hat jetzt auch eine digitale Heimat: Astrid und Ralph Wecks haben in Facebook die Gruppe „Freunde der Nordmole“ gegründet.

Die beiden sind ambitionierte Amateurfotografen, und in der Foto-Szene in Bremerhaven bestens gekannt und gut vernetzt. So erläutern sie das Ziel des digitalen Denkmals für die die Mole:

„Diese Gruppe wendet sich an alle Freunde - und selbstverständlich auch an alle Freundinnen - unserer schönen und mittlerweile leider ehemaligen Nordmole der Geestemündung. Postet hier Erinnerungen und Aktuelles, tauscht Euch aus und lasst und uns die Zeit bis zum Neubau hier miteinander verbringen.“


Fotos, Videos und Kunst zu Mole und Turm sind dort zu sehen

Dort veröffentlicht werden sollen nur eigene Fotos, gerne aber auch Videos oder Gedanken zu der Thematik.

Der Zuspruch zu der Gruppe ist rege: Sie wurde am Sonntag, 18. September 2022 gegründet – und fand schon am Gründungstag 100 Mitglieder.

Bereits am ersten Tag zeigten die Postings zudem eine beeindruckende Vielfalt: Historische Fotos und Aufnahmen vom Abriss, die Mole und der Turm in satten Farben wie in Schwarz-Weiß, sorgsam gebaute Foto-Kunst und sympathische Schnappschüsse, Fotos und Aquarelle, ältere Filmsequenzen und neue Videos – alles ist in der Gruppe vereint.

Neben vielen optischen Eindrücken finden sich auch Worte der Erinnerung. Ein Mitglied etwa veröffentlichte in der Gruppe zwei knappe Zeilen zur Nordmole, in denen aber viel mitschwingt: "Die erste Zigarette, der erste Kuss... und ein paar Bierchen. Erinnerungen."

So finden Sie die Gruppe in Facebook: Über diesen Link – oder in Facebook einfach nach „Freunde der Nordmole“ suchen.

Astrid Wecks und Ralph Wecks sind auch in Instagram aktiv und zudem engagierte Mitglieder der Fotografen-Gruppe Fotokunst Unterweser:

Astrid Wecks in Instagram

Astrid Wecks auf Fotokunst Unterweser

Ralph Wecks in Instagram

Ralph Wecks auf Fotokunst Unterweser

Gruppe setzt der Nordmole im Digitalen ein Denkmal

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Die "Auguste Kämpf", ein typischer Bremerhavener Fischdampfer, passiert die Nordmole in den 50er-Jahren.

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Die Nordmole 1963 - bei regem Schiffsverkehr auf der Weser.

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Mole und Turm 1978 - noch frei begehbar und mit dem alten Lotsenhaus.

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Süd- und Nordmole mal aus ungewohnter Perspektive - 2012, als man beide Molenköpfe noch betreten konnte.

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So vielen Stürmen haben Mole und Leuchtturm standgehalten.

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Wer es wollte, konnte die wachsenden Schäden an der Nordmole deutlich sehen. Hier ein Bild von 2014.

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Fast wie früher: Der Leuchtturm während der Sail 2015.

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Die Nordmole und der Leuchtturm von 1914 hatten Ansichtskarten-Qualitäten.

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Auch dieses Foto wäre heute nicht mehr möglich. Es entstand 2020.

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Nordmole, Leuchturm und die Skyline von Bremerhaven in magischer Abendstimmung.

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Auch im Winter waren die Mole und der Turm reizvolle Motive. Dieses Foto entstand 2021 - im vorletzten Winter der Mole.

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Ein reizvvolles Paar. Aber vorbei.

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Diese traumhafte Silhoutte kann so nie mehr fotografiert werden.

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Alles in einem Bild: Der schiefe Leuchtturm während der Maritimen Tage 2022.

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Auch Maler faszinierte die Nordmole. Hier ein stimmungsreiches Aquarell.

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Erstellt:
19. September 2022, 16:59 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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