e Spendenüberraschung beim Tierschutz Stadt Langen

© Scheiter

Ingrid und Hans-Jürgen Domhardt - hier mit Kater „Bär" - sind gerührt angesichts der riesigen Spendenbereitschaft zugunsten von Tieren in Not.

Faustdicke Spendenüberraschung beim Tierschutz Stadt Langen

Ingrid und Hans-Jürgen Domhardt vom Verein Tierschutz Stadt Langen und Umgebung freuen sich riesig über 7325 Euro Spenden.

Faustdicke Spendenüberraschung

Große Freude im Verein Tierschutz Stadt Langen und Umgebung - Katzenbabys kosten viel Geld

Glückliche Gesichter bei Ingrid und Hans-Jürgen Domhardt vom Verein Tierschutz Stadt Langen und Umgebung: Nach einem Artikel der NORDSEE-ZEITUNG über die herausfordernde Arbeit des engagierten Vereins gab es eine faustdicke Überraschung.

7325 Euro: Ingrid Domhardt hat die Summe auf einen Zettel geschrieben, die nach dem NZ-Beitrag über die Bemühungen des engagierten Vereins für notleidende Tiere in den aktuellen Krisenzeiten bis Weihnachten zusammengekommen ist. „Die Summe ist große Hilfe und Erleichterung für uns“, dankt die Vorsitzende des Vereins Tierschutz Stadt Langen und Umgebung. „Ein absoluter Höhepunkt an Hilfe, die uns zuteilwurde.“ Natürlich gebe es großzügige Menschen, die den Verein regelmäßig mit Spenden unterstützten. Aber diese aktuelle Welle der Hilfsbereitschaft sei „on top“: „Es waren Zuwendungen von Menschen, die wir bisher nicht kannten.“

Domhardts hatten den Verein Tierschutz Stadt Langen und Umgebung am 3. März 1997 gegründet. Das Engagement hat seinen Preis: Mehr als 604.000 Euro hat der Verein in den mehr als 25 Jahren seines Bestehens zum Wohl von Tieren ausgegeben. Die Ausgaben finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge, Sammlungen und Spenden. Die jüngsten Spenden sind mehr als willkommen: „Wir haben jährlich Tierarztkosten von etwa 20.000 Euro. Und nach Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung für den Tierarztbesuch werden diese Kosten noch steigen“, erklärt Ingrid Domhardt.


Mehr als 4.400 wild lebende Katzen bereits kastriert

Besonders aktiv ist der Verein bei der kostenträchtigen Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung von Katzen – die Stubentiger werden eingefangen und kastriert. Mehr als 4.400 wild lebende Katzen und gut 300 Fundkatzen hat der Verein bereits kastriert und in gute Hände gegeben.

Auch die Aufzucht von Katzenbabys kostet viel Geld. „Neben Chippen, Impfen, Entwurmen und Kastrieren ist besonders die Aufzuchtmilch teuer“, berichtet Domhardt. Wie wichtig sie ist, beweist „Roady“, der auf einer Straße gefundene Baby-Kater: Im November noch ein verwahrlostes Häuflein Katze ist aus „Roady“ in der Obhut Domhardts ein munterer junger Kater geworden. „Er ist vermittelt und geht dieser Tage in sein neues Zuhause", freut sich das Paar. 561 Katzenbabys haben Domhardts bereits mit der Flasche aufgezogen und für sie ein neues Zuhause gefunden. Viel Geld kostet auch der Unterhalt des Katzenhauses für die wilden Lloyd Werft-Katzen.

Ein weiterer, kleiner Kosten-Posten für den Verein ist der amerikanische Dackelkater „Puschel“ mit den extrem kurzen Beinchen: Die Besitzer, ein ukrainisches Paar, haben das Tier aus einer Qualzucht nach ihrer Flucht nicht behalten. Seine Behandlungen kosten viel Geld. „Puschel“ hat nun bei den Domhardts ein Zuhause bekommen. Auf Lebenszeit. (pm/lit)

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Erstellt:
4. Januar 2023, 15:09 Uhr
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