r Mitbürger“ Die Spendenbereitschaft ist riesig

© Klose/dpa (Symbolfoto)

Dank „Hilfe für Mitbürger“ hat Yasemin die Chance auf einen Neubeginn in einer neuen Wohnung.

„Hilfe für Mitbürger“ Die Spendenbereitschaft ist riesig

„Hilfe für Mitbürger“ unterstützt seit über 20 Jahren Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Die Spendenbereitschaft ist wieder riesengroß.

Die Bereitschaft ist riesig

„Hilfe für Mitbürger“: Seit Anfang November sind 117.000 Euro eingegangen

Ihre Eltern haben sich getrennt. Bei ihrem Vater kann Yasemin nicht bleiben, die Mutter will sie nicht. Dank der Unterstützung von „Hilfe für Mitbürger“ kann die junge Frau eine eigene Wohnung beziehen. Für sie beginnt ein neues Leben.

Der Dank von Yasemin und der Dank vieler anderen Menschen, denen in einer Notlage geholfen werden konnte, gilt allen Spenderinnen und Spendern, die bei der jüngsten Staffel der Aktion „Hilfe für Mitbürger“ seit Anfang November insgesamt 117.021,53 Euro eingezahlt haben. Eine tolle Summe, die hilft.

Mehr als 20 Jahre ist es jetzt her, dass die NORDSEE-ZEITUNG gemeinsam mit Kirchen und gemeinnützigen Organisationen die „Hilfe für Mitbürger“ ins Leben gerufen hat. Ursprünglich traf sich der Vergabeausschuss nur in der Weihnachtszeit. Doch inzwischen fragen Sozialarbeiter, Lehrer und hilfsbereite Nachbarn das ganze Jahr über an, wenn sie von jemandem wissen, dass er Unterstützung braucht. Und dann bekommen sie die Unterstützung.

Möglich machen das zahlreiche Spender. „Geld an Hilfe für Mitbürger überweisen“ - diese Gedächtnisstütze scheint im Dezember in vielen Terminkalendern vermerkt zu sein. Denn die Spendensumme steigt fast kontinuierlich. Es fließen viele kleine und große Spenden für die Menschen. Firmen und Institutionen spenden, Privatpersonen ebenso.

Auch die NORDSEE-ZEITUNG steuert jährlich 5000 Euro im Namen der Geschäftskunden und der Belegschaft bei, die keine Weihnachtsgeschenke bekommen. Mit dem Geld soll Menschen geholfen werden, die unverschuldet in Not geraten sind. Oft lässt sich daran nicht grundsätzlich etwas ändern. Aber fast immer sind die Spenden mehr als ein bisschen Geld: Sie sind ein Signal der Hoffnung.

Wie auch im Fall von Yasemin. Nach der Trennung der Eltern lebte die 17-Jährige bei ihrem Vater in der Türkei. Die Mutter war damals ohne ihre Tochter nach Deutschland zurückgekehrt.

Als der Vater in der Türkei inhaftiert wurde, kam Yasemin nach Bremerhaven. Eigentlich sollte sie bei ihrer Mutter leben, doch die Beziehung war abgekühlt. Yasemin hatte keinen Bezug mehr zur Mutter. Die gab das Sorgerecht sehr bald ab und verabschiedete sich aus dem Leben des Mädchens. Mit Unterstützung der Jugendhilfe begann Yasemin ein geregeltes Leben: Sie lebt in einer Einrichtung für Jugendliche, besucht das Gymnasium und übernimmt Verantwortung für ihr Leben. Die Jugendhilfe stellt ihr eine gute Prognose für die Zukunft aus. Die junge Frau, da sind sich alle sicher, wird etwas aus ihrem Leben machen.

Nun ergab sich für Yasemin kurzfristig die Chance, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Die Miete dafür übernimmt das Amt, das der jungen Frau auch einen Teil der Kaution als Darlehen zur Verfügung stellt. Doch es fehlte noch die andere Hälfte. Auch für Möbel reichte das gesparte Geld der jungen Frau, die momentan noch keine weiteren Sozialleistungen bezieht, nicht aus. „Hilfe für Mitbürger“ sprang ein und unterstützte die 17-Jährige bei ihrem Start in ein neues Leben. „Sie ist eine kluge junge Frau, der das Leben in einer eigenen Wohnung sehr gut gelingen wird“, ist eine Betreuerin überzeugt. Auch Yasemin ist glücklich: Sie freut sich über die Chance auf ein neues, eigenes Leben.

Die jüngsten Spenden

Bis 25 Euro: Sabine Funk, Bärbel Haase

26 bis 49 Euro: Birgit Fischer, Renate Heidborn, Rita Windhorn, Margret Taddiken, Diana Stuckmann

50 bis 99 Euro: Andrea Marth, Gunda Wanninger, Meinhard und Waltraut Hühnken, Rosel u. Bodo Hauswald, Brunhilde u. Adolf Geil, Christine Schnittker, Waltraud Seltz, Barbara u. Artur Göbel, Bettina u. Lutz Jürgens, Cornelia Rauch, Kerstin u. Thorsten Fricke, Gitta u. Bernhard Helms, Ingeburg Lamke, Erich u. Christa Tienken, Petra Kowalski, Martin Meese und Barbara Urmoneit-Meese, Ralf Bockhorn, Torsten u. Doris Wiegmann, Sigrid Siemann, Rita Burghardt, Jens Middendorf, Marie Louise Koppe, Renate u. Uwe Reh, Belegschaft Volksbank-Nord eG, Elke Flathmann, Evamarie Gäckel, Eike u. Eva Behre, Ute Kobert, Hans u. Liane Ehlers, Eugen u. Christa Witthohn, Carola Buick, Volker u. Sabine Felix, Ursel Cappelmann, Dieter Hibbeler und Isa Kohl, Heiko u. Ingrid Friedrich, Karin u. Dieter Hoffmann, Carsten von Seggern, Hauke von Seggern, Thore von Seggern, Uschi u. Manfred Rommel, Lutz Steffen und Ortrud Grundmann-Steffen, Frank u. Birgit Brusius, Dr. Iris Berk, Marion Agit-Reimann, Edeltraud Gräfing, Maren Pundschus, Monika Adolph, Peter J. Armbrust, Rosemarie Fiebach, Roger Poggenburg,

Roger Weise, Sylvia u. Heiko Radtke, A. + R. Kammerahl, A + A Bultmann, Jürgen u. Barbara Sauer, Monika u. Jürgen Burmeister, Betty u. Heiko Schwarz, Marlies Wallinger, Hans-Jürgen Dressel und Birgit Wallrapp-Dressel, Rolf Albers, P. Runge und L. Schadwinkel, Irma Simon, Gisela Schröder, Claudia Holschen und Rainer Hildebrandt, Siegfried u. Andrea Schmidtke, Carsten u. Cornelia Lappöhn, Sonja und Marc Otremba, Kathi u. Kurt Engelmann

100 bis 249 Euro:Kerstin Beyer, Ingrid Stüve, Heide Abaffy, Eckhard u. Ines Seibler, Bianca u. Michael Heilsberger, Gisela Pohl, Volkmar Karsten, Arnold u. Erika Israel, Helga u. Eckhard Dibke, Sigward u. Anja Voß, Uschi u. Gerd Blancke, Dr. Mareile Nollert, Angela Großmann-Feill und Udo Feill, Christine Liersch, Waltraud u. Uwe Meyer, Gisela u. Heino Mindermann, Sigrun Uhlich, Edelgard de Ahna, Erich Bernard und Marlies Lammertz-Bernard, Susanne u. Norbert Schmedes, Anne Breitlauch, Bärbel Lühr u.Peter Rehm, Wilhelm Seebeck, Gunda u. Jürgen Breitfeld, Evelyne u. Egbert Pannier, Barbara u. Ernst Biermann, Irmgard Rose, Gabriele Reich, Anke Kähler-Romberg, Helga Mahn, Lutz Beckmann, Jürgen u. Uta Lohmann, Ingeborg Juckel, Helge Krack, Rolf + Antje Gerlach, Alwin und Gabriele Hegemann, Petra Allmendinger-Hetmann, Stefan u. Stefani Axmann, Rainer Franke, Michael u. Barbara Kernchen, Katalin u. Bernd Taube, Dagmar Pletz, Christina Schölzel, Günter u. Linda Peper, Anke Lange, Jörn und Petra Janßen, Rainer Behrens, Heinrich Will, Harro u. Gabriele Lübken, Walter u. Heide Rüssel, Susanne u. Uwe Bajohr, Gert u. Waltraud Weinrich, Hans-Joachim Otto und Silke Freymark, Werner Spohn und Christine Jobst, Dagmar Seifert und Uwe Langstein, Inge Hosalla, Ursula Wassenaar, Doris Meyer, Concetta u. Dieter Knorz, Henning u Gundula Allers, Giesela Lilkendey, Horst u. Susanne Haesche, Petra Duden-Janssen und Peter Duden, Marion K. Hildebrandt, Sabine Strauss, Roselof Hendrik Sterken, Bernd Waldschmidt, Karin Drieling, Manfred u. Karin Coordes, H + S Schütt, Günter u. Erika Wilke, Uwe Naused, Ingrid Willms, I. & V. Kuhl, Eberhard u. Petra Neef, Irmtraud Wagner, Ursula Vogt, Hans-Jürgen Lucke, Artur Beneken, Doris Wollenberg, Joachim Dahl, Susanne Weis, Claudia Kruse, Cafe Weihnachtsmarkt Burg Bederkesa, Heike Tschritter-Weippert und Frank Weippert, Ursula Wienberg, Andreas u. Sylvia Fink, Klaus u. Petra Hinderks, Uwe Therkorn, Heinrich u. Rosemarie Brandes

250 bis 499 Euro: Liane Walz, Frauke und Dr. Kai Engert, Gerd u Sylvia Huth, Volker Weis, Familie Steinhauer, Anja Pagel und Stefan Brunke, Hans Driemel

500 bis 999 Euro: Sprachheilpraxis Susanna Wagener-Reim und Jörg Reim

1.000 bis 1.499 Euro: Holger Lehn

Über 1.500 Euro: August Fiedler GmbH & Co

Über 2.500 Euro: Nordsee-Zeitung GmbH

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Erstellt:
23. Dezember 2022, 15:51 Uhr
Lesedauer:
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