erzuerkennen: Wie sich die Braker Innenstadt verändert hat

© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

Autofrei, aber aus anderen Gründen als heute: die Breite Straße als Baustelle.

Kaum wiederzuerkennen: Wie sich die Braker Innenstadt verändert hat

In der Braker Innenstadt geht es heutzutage zumeist ruhig und beschaulich zu, zumindest was die Breite Straße angeht. Dort, aber auch an anderen Ecken sah es einst anders aus. Wie gelangte man früher von der östlichen Breiten Straße zum Bahnhof?

Innenstadt hat sich gewandelt

Wie es einst in Brake aussah: Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren

Aufnahmen des Lokaljournalisten und Fotografen Fritz Frerichs aus den 1950er und 1960er Jahren werfen Schlaglichter auch auf Brake. Der gebürtige Butjenter Fritz Frerichs war auch in der Kreisstadt unterwegs und hielt dort in vielen Bildern das Alltagsleben fest.


Zentrum der Stadt mit vielen Geschäften

Das östliche Ende der Breiten Straße war zu Fritz Frerichs’ Zeiten, was Geschäfte angeht, ganz klar das Zentrum der Stadt. Auch als der Straßenbelag der Breiten Straße erneuert wurde, blieben die Läden geöffnet, wie ein Foto belegt. Ende der 1970er Jahre beschloss die Stadt Brake die Kernstadtsanierung, die dazu führte, dass die Breite Straße zwischen Kirchenstraße und Mitteldeichstraße zur Fußgängerzone wurde.


Heutige Fußgängerunterführung ist komfortabler

Im Zuge der Kernstadtsanierung erhielt die Innenstadt auch eine neue Fußgängerunterführung, um vom Ostteil der Breiten Straße unter der Bahnlinie hindurch Richtung Westen aus der Stadt hinaus oder Richtung Norden zum Bahnhof zu kommen. Der alte Durchgang war deutlich weniger breit und komfortabel als das heutige Bauwerk, wie die Fotos belegen.

Seit 1815 schon gibt es in Brake wöchentliche Märkte, seit vielen Jahren finden sie mittwochs und sonnabends auf dem Postplatz statt. Auch die Wochenmarkttradition hat der Fotograf im Bild festgehalten. 1959 scheint das Einkaufen dort eine reine Frauensache gewesen zu sein. Und: Sonnen- oder Regendächer über dem Stand waren offenkundig noch nicht die Regel.


Admiral-Brommy-Brücke funktioniert seit den 50er Jahren

Kaum verändert hat sich die Hebebrücke, die als Teil der Neustadtstraße den Braker Binnenhafen überquert und den Weg in und aus Richtung Hafen eröffnet. Wenn die Brücke geöffnet ist, muss gewartet werden. Das ist auch heute noch so. Gerade erst im Herbst 2022 mussten die Brakerinnen und Braker monatelang einen Umweg um den nördlichen Teil des Binnenhafens fahren, weil die Brücke wegen Sanierungsarbeiten beständig hochgefahren war.


Farbe der Hebebrücke hat sich über Jahrzehnte verändert

Gebaut wurde die Admiral-Brommy-Brücke (auch knapper Brommybrücke genannt) von 1952 bis 1954. Als Fritz Frerichs sie fotografierte, war sie erst wenige Jahre alt und trug noch den ersten Anstrich. Inzwischen hat sich die Farbgebung verändert.

erzuerkennen: Wie sich die Braker Innenstadt verändert hat

© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

Eng und ein bisschen unheimlich: unter der Bahnstrecke hindurch im Fußgängertunnel.

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© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

Wer mit dem Fahrrad unterwegs war, musste es einst im Fußgängertunnel die Treppenstufen hinauf wuppen.

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© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

Ein Marktstand in der Innenstadt 1959.

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© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

1965 entstand diese Aufnahme der Klappbrücke. Gebaut worden war sie 1952 bis 1954. 2022 ist das Bauwerk frisch hergerichtet worden.

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© Fritz Frerichs, Archiv des RHB

Blick über Brake mit evangelischer Stadtkirche (hinten links) und katholischer Marienkirche (hinten rechts).

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Erstellt:
17. Januar 2023, 14:44 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 04sec

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