Ein gesundes Frühstück sorgt für einen guten Start in den Tag.

Ein gesundes Frühstück sorgt für einen guten Start in den Tag.

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Mit dem Frühstück gut in den Tag starten

13. September 2021 // 11:16
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„Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“: Im Volksmund ist der Wert des Frühstücks unbestritten. Dennoch ist es vor allem die erste Mahlzeit des Tages, auf die viele verzichten. Dabei sind die Energiereserven über Nacht aufgebraucht, der Körper benötigt neuen „Treibstoff“.

Aufmerksamkeit steigern

Das Frühstück ist laut Doris Richter, Ernährungsberaterin der AOK Bremen/Bremerhaven, gerade für sehr junge Menschen wichtig, denn sie können nicht auf schnell verfügbare Energiereserven zurückgreifen. Die Fachfrau rät daher, Kinder nicht ganz ohne Frühstück aus dem Haus gehen zu lassen – oder das Pausenbrot entsprechend größer zu gestalten. „Es ist erwiesen, dass ein regelmäßiges Frühstück Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistungen fördert und den Kindern hilft, fit durch den Tag zu kommen“, erklärt Doris Richter. „Das Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent der Energie, die dem Körper zur Verfügung steht. Es benötigt vor allem Kohlenhydrate in Form von Glukose, also Traubenzucker, als Brennstoff.“

Eine kleine Grundlage tut gut

Tatsächlich frühstückt etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen an Schultagen nicht zu Hause – ein Trend, der mit zunehmendem Alter wächst. „Eine kleine Grundlage sollte aber schon sein“, meint die Expertin. Da reiche schon ein Müsli oder ein Joghurt mit Obst, ein kleines Brot mit Frischkäse oder wenigstens ein Glas Milch. Besonders wichtig sei, dass Kinder morgens etwas trinken, zum Beispiel ein kleines Glas Wasser. Ergänzend dazu solle das Kind dann ein größeres Pausenbrot mit Rohkost und ein Getränk mitnehmen.

Vier Komponenten für den gesunden Start

Es kommt aber nicht nur darauf an, ob gefrühstückt wird, sondern auch was, sagt Doris Richter. Süße Snacks seien nicht geeignet, betont sie mit gutem Grund: Müslis, Cornflakes und Co. in Deutschland sind vor allem eines – überzuckert. Zu diesem Ergebnis kam vor einiger Zeit eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der AOK. Demnach überschreiten 73 Prozent der gekauften Menge an Frühstückscerealien beim Zuckergehalt die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Bei den speziell für Kinder entwickelten Cerealien liegen sogar 99 Prozent der gekauften Produkte über diesem Richtwert.

Vor diesem Hintergrund erklärt Doris Richter: „Ein gesundes Frühstück sollte – egal ob für Erwachsene oder Kinder – im Idealfall vier Komponenten enthalten: Vollkorngetreide, Milch oder Milchprodukte, frisches saisonales Obst und Gemüse sowie ein zuckerfreies Getränk.“

Vollkornbrot und Obst

Vollkorngetreide ohne Zucker gebe wegen des Ballaststoffgehalts seine Energie nur langsam ab – das Sättigungsgefühl halte daher länger an. Als Pausenbrot oder zweites Frühstück auf der Arbeit eigne sich Vollkornbrot, als Belag möglichst fettarme Wurst oder fettarmer Käse. Ergänzen sollte man die Mahlzeit mit etwas Obst oder Rohkost. Wichtig ist laut Doris Richter auch, ausreichend zu trinken. Dafür böten sich Wasser oder ungesüßter Tee an.

Risiko für Krankheiten senken

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe aus Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst pro Tag aufzunehmen. Der Richtwert für die Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 Gramm pro Tag lässt sich demnach mit je zwei Portionen Obst und Gemüse sowie drei Scheiben Vollkornbrot erreichen. Diese Ballaststoffe senken Experten zufolge das Risiko für die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Fachleute raten darum dazu, am besten schon morgens ein, zwei Scheiben Vollkornbrot zu essen.

Vorsicht bei Zucker

Ernährungsfachleute legen den Verbrauchern zudem dringend ans Herz, Zucker zu reduzieren. Zuckergesüßte Lebensmittel und Getränke enthalten demnach meist kaum Nährstoffe, dafür aber jede Menge unnötige Kalorien. Außerdem erhöht Zucker das Kariesrisiko. In Aufschnitt, Salami und anderen verarbeiteten Lebensmitteln verstecken sich oft ungesunde Fettsäuren. Besser ist es nach Auffassung der Spezialisten, mehr ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen, wie sie in pflanzlichen Ölen und Nüssen enthalten sind.

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Frühstück gemeinsam zubereiten

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Gesund genießen mit der AOK

Nicht nur bei Kindern ist es wichtig, einen Blick darauf zu haben, wann und vor allem was sie essen. Das Thema Ernährung sollte auch Erwachsene beschäftigen. Denn auch für sie ist es wichtig, auf einen gesunden Mix aller Elemente der Ernährungspyramide zu achten und sich ausgewogen zu ernähren: viele Getränke, reichlich Gemüse und Obst, und dann – immer weiter abnehmend - Getreideprodukte, Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch und Eier, und dazu Öle und Fette sowie Süßigkeiten. Sich nach einem stressigen Tag mit Fertiggerichten zu ernähren, ist zwar einfach, lässt sich aber oft auch schnell auf der Waage ablesen. Wie es ebenso schnell, aber deutlich gesünder geht, zeigen die AOK und ihre Partner in ihren Gesundheitskursen wie „AOK - Gesund essen und genießen nach Feierabend“ oder „AOK – Aktiv abnehmen! Bewusst essen“, an denen Versicherte der AOK Bremen/Bremerhaven kostenfrei teilnehmen können. Alles, was sie dazu benötigen, ist der Gesundheitsgutschein.

Sie haben Fragen rund um eine ausgewogene Ernährung? Die AOK Bremen/Bremerhaven bietet ihren Versicherten eine individuelle Ernährungsberatung. Weitere Informationen unter den Rufnummern 0421 1761 77150 und 0471 16 77150.

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