Dieses von Maxar Technologies zur Verfügung gestellte Satellitenfoto zeigt den Raketenkreuzer „Moskwa“ im Hafen von Sewastopol.

Dieses von Maxar Technologies zur Verfügung gestellte Satellitenfoto zeigt den Raketenkreuzer „Moskwa“ im Hafen von Sewastopol.

Foto: picture alliance/dpa/Maxar Technologies/AP

Deutschland und die Welt

Russisches Flaggschiff der Schwarzmeerflotte gesunken

15. April 2022 // 11:00

Russland hat eingestanden, dass das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte gesunken ist. Wenig später sollen in Kiew laute Explosionen zu hören gewesen sein.

Russisches Flaggschiff gesunken

Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, der Raketenkreuzer „Moskwa“, ist nach Angaben aus Moskau gesunken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte den Bürgern seines Landes anlässlich des 50. Tags des russischen Angriffskrieges, dass sie das Land verteidigten.

Laute Explosionen in Kiew

Am frühen Freitagmorgen waren in Kiew lokalen Medienberichten zufolge laute Explosionen zu hören. In mehreren Regionen wurde Luftalarm ausgelöst. Berichte über mögliche Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht.

„Moskwa“ sinkt während eines Sturms

Der angeschlagene russische Raketenkreuzer „Moskwa“ sei am Donnerstag während eines Sturms untergegangen, als er an sein Ziel geschleppt werden sollte, berichtete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Ein Abschleppen sei notwendig geworden, da das Schiff seine Stabilität aufgrund von Schäden am Rumpf verloren habe, der während eines „Brandes durch die Detonation von Munition“ beschädigt worden sei. Angaben zur Brandursache gab es nicht.

Ukraine: Schiff von Anti-Schiffs-Raketen getroffen

Von ukrainischer Seite hatte es zuvor geheißen, das Schiff sei von einer oder zwei Anti-Schiffs-Raketen getroffen worden. Bereits in der Nacht zu Donnerstag hatte Moskau mitgeteilt, die Besatzung der „Moskwa“ sei vollständig evakuiert worden. (dpa)

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