Eine Wasserpistole

Kaum zu glauben: Mit einer harmlosen Wasserschlacht fing alles an, dann eskalierte die Situation.

Foto: Pixabay/Symbolbild

Deutschland und die Welt

Wasserpistolen-Spritzerei führt zu Massenschlägerei in Freibad

Von dpa
20. Juni 2022 // 15:01

Rund einhundert Menschen prügelten sich am Sonntag in einem Berliner Freibad. Angefangen hat alles mit einer harmlosen Wasserpistolen-Spritzerei.

Rund einhundert Beteiligte

Gegenseitiges Bespritzen mit Wasserpistolen hat in einem Berliner Freibad zu einem heftigen Streit und schließlich zu einer Massenschlägerei von etwa einhundert Menschen geführt. Die Polizei rückte am Sonntag mit 13 Streifenwagen und Teilen einer Einsatzhundertschaft am «Sommerbad am Insulaner» an, um die Lage zu beruhigen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen sich in dem Freibad im Stadtteil Steglitz gegen 16.25 Uhr zwei Gruppen aus vier und zehn Personen mit Wasserpistolen bespritzt haben. Dann entbrannte ein Streit und Teilnehmer griffen sich auch körperlich an.

Situation eskaliert

Als Wachleute, die in Berlin in den meisten Bädern üblich sind, eingriffen, eskalierte die Situation. Schließlich beteiligten sich rund hundert Menschen an der Schlägerei. Die Polizei ermittelte vier Verdächtige im Alter zwischen 15 und 23 Jahren. Gegen sie läuft nun ein Verfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs. Einer von ihnen soll auch auf einen Wachmann eingeschlagen haben. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen an Kopf und Rumpf. Ein weiterer Verdächtiger sagte, er sei mit einem Messer angegriffen worden, seine Verletzungen am Arm wurden vor Ort behandelt. (dpa/dm)

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