enwehr: Pinguins fahren deutlichen Sieg ein

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Miha Verlic (von links) und Jan Urbas bejubeln mit Ziga Jeglic dessen Tor zum 1:0.

Wenig Gegenwehr: Pinguins fahren deutlichen Sieg ein

In der Deutschen Eishockey-Liga haben die Fischtown Pinguins gegen die Bietigheim Steelers gespielt.

Pinguins

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Die Fischtown Pinguins sind mit einem deutlichen Erfolg ins neue Jahr gestartet, und leichter haben sie keinen ihrer bisherigen 22 Siege in dieser DEL-Saison eingefahren. Schlusslicht Bietigheim Steelers leistete kaum Gegenwehr.

In der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga haben die Fischtown Pinguins durch den 5:0-Sieg gegen Bietigheim den vierten Tabellenplatz verteidigt. In der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga haben die Pinguins den vierten Tabellenplatz verteidigt.

Die Steelers dagegen werden im März die Liga verlassen müssen, wenn kein Wunder geschieht. Sie waren in jedem Aspekt des Spiels unterlegen. Spannung kam in der Partie vor 4.269 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt auf. Schon nach 40 Minuten stand es 4:0 bei einem Torschuss-Verhältnis von 34:12. „Es fühlt sich gut an, wieder zu gewinnen. Es war ein gutes Spiel von uns“, sagte Ziga Jeglic, der zwei Tore erzielte, bei „Magentasport“.

Nach überstandener Krankheit stand Maximilian Franzreb wieder im Tor der Pinguins und blieb zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Stürmer Christian Wejse fehlte verletzt, Torhüter Niklas Svedberg und Verteidiger Moritz Wirth blieben als überzählige Spieler der Tribüne.

Nach Wochen mit ganz kleinem Kader sind die Pinguins personell wieder in einer Luxus-Situation. „Die Qualität, dass jede Reihe Druck ausüben kann, ist wieder da. Wir hatten ja auch Wochen, wo wir nur von einer Reihe abhängig waren“, sagte Pinguins-Trainer Thomas Popiesch mit Blick auf die guten Auftritte von Markus Vikingstad und Antti Tyrväinen.

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Ziga Jeglic gelang ein Doppelpack.

Schlusslicht Bietigheim offenbarte einige Schwächen, ließ viele Lücken, in die die Pinguins immer wieder hineinstießen. Ziga Jeglic musste für den Puckgewinn kaum etwas tun und bekam in den vierten Minute Platz für einen Alleingang, bei dem er Steelers-Torhüter Sami Aittokallio zum 1:0 überwand. Offensivszenen hatten die Gäste zu Beginn durchaus, Franzreb blieb nicht ohne Beschäftigung. Aber in der eigenen Zone machten es die Steelers den Pinguins zu leicht. Insbesondere für den Slowenen-Sturm und die Reihe mit Vikingstad, Tyrväinen und Ross Mauermann fanden die Gäste kein passendes „match up“. Immer wieder rissen die Pinguins Löcher in die Abwehr. Eines nutzte Tyrväinen von außen kommend zum 2:0 (18.). Vor dem Tor sperrten ihm Mauermann und Gregory Kreutzer schön den Weg frei.

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Ross Mauermann zeigt seinem Gegenspieler die Fersen.

Phasenweise wirkte es wie ein Vorbereitungsspiel, nicht einmal körperlich hielt Bietigheim dagegen. Torwart Aittokallio musste einem Leid tun, so oft wie die Pinguins-Spieler aus guten Schusspositionen nahezu unbedrängt zum Abschluss kamen.

„Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Und dann sehr konsequent und sehr konzentriert weitergespielt“, sagte Popiesch. Dominik Uher erhöhte in der 26. Minute mit freier Schussbahn auf 3:0. Der nächste Treffer schien nur eine Frage der Zeit, und er fiel kurz vor der Sirene, als Jeglic mit dem Rücken zum Tor seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte (40.). Das war noch nicht der Schlusspunkt.

Antti Tryäinen fälschte in der 47. Minute einen Schuss von Vladimir Eminger zum 5:0 ins Tor ab. „Bremerhaven hat über 60 Minuten in einer guten Struktur gespielt und die Geduld gehabt, auf unsere Fehler zu warten. Diese haben sie dann sehr gut genutzt“, sagte Steelers-Trainer Pekka Kangasalusta.

Bei allem Respekt - schließlich sind noch rund 20 Spiele zu absolvieren - der erste Absteiger dürfte mit Bietigheim feststehen. Dass diese verunsicherte Mannschaft noch aus dem Tabellenkeller rauskommt, ist schwer vorstellbar.

Für die Pinguins stehen in dieser Woche noch zwei Auswärtsspiele auf dem Plan: am Mittwoch (19.30 Uhr) bei den Nürnberg Ice Tigers und am Freitag (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters.

Pinguins - Steelers 5:0 (2:0; 2:0; 1:0)

Tore: 1:0 (3:25) Jeglic (ohne Assist); 2:0 (17:32) Tyrväinen (Vikingstad); 3:0 (25:31) Uher (Friesen, McKenzie); 4:0 (39:04) Jeglic (Urbas, Samuelsson); 5:0 (46:35) Tyrväinen (Eminger, Mauermann).

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Und tschüss! Alex Friesen lässt seinem Gegenspieler das Nachsehen.

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Der Sieg gegen Bietigheim war nie in Gefahr.

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Freude über den klaren Sieg bei den Fischtown Pinguins.

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2. Januar 2023, 21:35 Uhr
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