Das Kreuzfahrtschiff «Aida Mira» liegt vor der Überführungsfahrt nach Südafrika im Hafen von Palma de Mallorca.

Die „Aidamira“ hat keine Zukunft bei Aida Cruises. Das Schiff wurde verkauft.

Foto: Andrea Warnecke/dpa (Archivfoto)

Schiffe & Häfen

„Aidamira“ wird an britische Reederei verkauft

Von Christian Eckardt
30. Januar 2022 // 15:31

Aida Cruises gibt ein weiteres Schiff auf: die erst 2019 nach einem umfangreichen Umbau in Dienst gestellte „Aidamira“. Gefahren ist es seitdem gerade einmal drei Monate mit Passagieren.

Die „Aidamira“ wird im März übergeben

Bereits im März soll die „Aidamira“ an einen neuen Eigentümer übergeben werden. Das 216 Meter lange und knapp 29 Meter breite Schiff mit 714 Kabinen und Suiten verkehrte vor dem Einsatz bei Aida als „Costa neoRiviera“. Gebaut wurde das Schiff 1999 als „Mistral“ auf der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire.

Erste Reisen nach dem Umbau fielen aus

Bei Aida hatte das Schiff keinen guten Stern. Ende November 2019 wurde das Schiff nach einem umfangreichen Umbau in Genua in „Aidamira“ umbenannt und in Palma de Mallorca von dem Model Franziska Knuppe getauft. Eine anschließend geplante Kurzreise durch das westliche Mittelmeer wurde kurzfristig abgesagt, da die Umbauarbeiten an Bord nicht rechtzeitig abgeschlossen waren. Auch die erste Fahrt von Palma de Mallorca nach Kapstadt musste kurzfristig vor dem Start abgesagt werden. Die Überführung nach Südafrika erfolgte dann im Dezember, erst kurz vor Weihnachten erfolgte die erste reguläre Kreuzfahrt mit Gästen.

Kreuzliner befindet sich aktuell in Kroatien

Aber schon kurze Zeit später wurde das Schiff durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im März 2020 aufgelegt. Aktuell befindet sich der Kreuzliner in Kroatien und wird dort an die britische Reederei Ambassador Cruise Line übergeben. Das Unternehmen bestätigte, Käufer der „Aidamira“ zu sein. Es soll ab 2023 unter dem Namen „Ambition“ wieder in Fahrt kommen.

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