Die 112 Meter lange „Eemslift Hendrika“ der niederländischen Reederei Amasus Shipping war auf dem Weg von Bremerhaven nach Kolvereid an der norwegischen Küste gewesen.

Die 112 Meter lange „Eemslift Hendrika“ der niederländischen Reederei Amasus Shipping war auf dem Weg von Bremerhaven nach Kolvereid an der norwegischen Küste gewesen.

Foto: Coast Guard Ship Sortland/NTB/dpa

Schiffe & Häfen

In Seenot: Schlepper sollen Frachter an Land ziehen

7. April 2021 // 13:41

Zwei Schlepper sollen ein heftig im Meer schaukelndes Frachtschiff vor Norwegen aus der Bredouille bringen.

Schlepper beim Frachter angekommen

Wie die norwegische Küstenverwaltung am Mittwochmorgen mitteilte, sind die beiden Schleppboote in der Nacht bei der „Eemslift Hendrika“ eingetroffen, die im Nordmeer ohne Besatzung und Antrieb im Wasser treibt.

Einsatzkräfte bringen Schlepptaus an

Die Schlepper sollten den Frachter demnach laut Plan im Laufe des Tages an Land ziehen. Zunächst mussten jedoch Einsatzkräfte von einem Hubschrauber an Bord des Schiffes gebracht werden, um die Schlepptaus zu befestigen.

„Eemslift Hendrika“ kam aus Bremerhaven

Die 112 Meter lange „Eemslift Hendrika“ der niederländischen Reederei Amasus Shipping war auf dem Weg von Bremerhaven nach Kolvereid an der norwegischen Küste gewesen. Sie hatte am Ostermontag bei schlechtem Wetter und heftigem Wellengang Schlagseite bekommen, nachdem sich Teile der Fracht verschoben hatten, und ein Notsignal abgesetzt. Die Besatzung wurde noch am Montag per Hubschrauber von Bord geholt. Am späten Montagabend verlor das Schiff dann seine Antriebskraft.

350 Tonnen Schweröl an Bord

Der Frachter hat rund 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord. Am Dienstagabend hatte er sich laut Küstenverwaltung rund 40 bis 50 Seemeilen (74 bis 93 Kilometer) westlich der Stadt Ålesund an der norwegischen Westküste befunden.

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