Die Veranstalter von Kreuzfahrten haben bis in den Juli hinein bereits die allermeisten Abfahrten gestrichen.

Die Veranstalter von Kreuzfahrten haben bis in den Juli hinein bereits die allermeisten Abfahrten gestrichen.

Foto: Christian Charisius/dpa

Schiffe & Häfen

Kreuzfahrtbranche „beunruhigt“ über wirtschaftliche Situation

3. Mai 2020 // 14:25

Der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) zeigt sich in einem Statement „beunruhigt“ über die wirtschaftlichen Folgen des Reiseverbots.

Finanzieller Aufwand

Der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) zeigt sich in einem Statement „beunruhigt“ über die wirtschaftlichen Folgen des Reiseverbots. Der Shutdown erfordere von der Branche einen bisher nicht gekannten organisatorischen und finanziellen Aufwand, sagt Helge Grammerstorf, CLIA-Direktor für Deutschland.

Millionenverlust jeden Tag

Jeder Tag Stillstand koste die Kreuzfahrt-Industrie umgerechnet 80 Millionen Euro allein in den USA. Zu den wirtschaftlichen Folgen für Deutschland könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Kein erhöhtes Risiko

Den Eindruck, dass auf Kreuzfahrtschiffen ein erhöhtes Coronarisiko bestehe, weist die CLIA zurück. Kreuzfahrten seien weder die Quelle noch der Grund für die Ausbreitung des Coronavirus.

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