Kaninchen

Beim Halten von Kaninchen gibt es einiges zu beachten: Sie mögen unter anderem nicht auf den Arm genommen werden.

Foto: picture alliance/dpa

Tiere

Stress im Stall: Kaninchen nicht einfach hochheben

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Von nord24
26. September 2022 // 13:03

Sie sind süß, klein und kuschelig - doch vielleicht gerade deshalb werden Kaninchen oft falsch gehalten. Es gibt dabei einiges zu beachten.

Stress und Angst

Kaninchen sind Fluchttiere. Nimmt man sie zum Beispiel einfach auf den Arm, versetzt sie das in Stress und Angst, so die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Gerade Kinder meinen es zwar oft lieb, streicheln aber zu heftig oder heben die Tiere hoch und drücken sie fest.

Sanftes Streicheln ist erlaubt

Sanftes Streicheln ist erlaubt, aber nur, wenn das Kaninchen auf dem Boden sitzt und selbst entscheiden kann, ob es angefasst werden möchte oder nicht. Die Tiere sind außerdem sehr gesellig und leben in freier Wildbahn immer mit anderen in kleinen Gruppen. Eine Einzelhaltung entspricht somit nicht der Natur von Kaninchen.

Abwechslung und Beschäftigung

Im Stall gehaltene Kaninchen brauchen Beschäftigung. Zum einen sollten sie sich immer auch außerhalb des Käfigs frei bewegen können. Zum anderen können im Gehege Tunnel oder Klettermöglichkeiten gebaut werden. Wer Leckerbissen im Heu oder einem kleinen Karton versteckt, sorgt für Abwechslung. In Kisten mit Sand oder Spänen können die Tiere buddeln. Auch kleine Kunststücke wie Männchen machen können Kaninchen lernen.

Dämmerungsaktive Tiere

Für alle Aktionen gut zu wissen: Kaninchen sind dämmerungsaktiv. Spiel und Beschäftigung finden daher am besten am späten Abend oder am frühen Morgen statt. Zwischen Sonnenauf- und -untergang sollten die Tiere dagegen ausruhen dürfen.

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