Rettet ein Schlupfloch in der Corona-Verordnung das Terminshopping in der Wesermarsch? Derzeit sei das der Fall, sagt Landrat Thomas Brückmann.

Rettet ein Schlupfloch in der Corona-Verordnung das Terminshopping in der Wesermarsch? Derzeit sei das der Fall, sagt Landrat Thomas Brückmann.

Foto: Timo Kühnemuth

Wesermarsch

Chaos um Corona-Verordnung geht in die nächste Runde

8. März 2021 // 19:34

Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sorgt für Chaos. Zunächst soll der Landesinzidenzwert gelten, dann wird praktisch über Nacht ein neuer Paragraf eingefügt. Der Einzelhandel in sogenannten Hochinzidenzkommunen darf doch nicht öffnen. Nun gibt es ein Schlupfloch in der Verordnung, das der Landesregierung entgangen sein dürfte.

Der Landkreis Wesermarsch hat am Montag darauf hingewiesen, dass Bemusterungs- und Anprobetermine in Betrieben und Einrichtungen jeglicher Art auch in der Wesermarsch zulässig sind.

Das bedeutet: Der Einzelhandel kann Kunden nach telefonischer Anmeldung empfangen, darf aber streng genommen nichts verkaufen. Dazu bedarf es im Anschluss an den Bemusterungstermin zum Beispiel eine telefonische Bestellung.

Mehr dazu am Dienstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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