Sie sind besorgt wegen der Bleileitungen in Einswarder Häusern: (von links) Sabine Wilmes, Uwe Dräger, Pascal Reinert und Frank Wilmes. Im Hintergrund sind Häuser mit Bleileitungen an der Friesenstraße zu sehen.

Sie sind besorgt wegen der Bleileitungen in Einswarder Häusern: (von links) Sabine Wilmes, Uwe Dräger, Pascal Reinert und Frank Wilmes. Im Hintergrund sind Häuser mit Bleileitungen an der Friesenstraße zu sehen.

Foto: Heilscher

Wesermarsch

Blei im Trinkwasser: Menschen in Einswarden haben Angst

Von Christoph Heilscher
21. Juni 2019 // 07:30

„Wir haben Angst“, sagt Frank Wilmes. „Angst vorm Blei im Trinkwasser.“ Eine vom Kreisgesundheitsamt in Auftrag gegebene Analyse des Trinkwassers im Haus Friesenstraße 12 im Nordenhamer Stadtteil Einswarden hat ergeben, dass das Wasser mehr Blei enthält, als zulässig ist.

Bürger fordern weitere Untersuchungen

Auch in den Nachbarhäusern liegen noch Bleileitungen. „Und wie sieht es in anderen Straßen im Stadtteil aus?“, fragt Frank Wilmes. Er ist einer der Mietersprecher in Einswarden. Einswarder Bürger fordern weitere Untersuchungen. "Wir müssen Klarheit haben, ob sich noch in weiteren Häusern Bleileitungen befinden", sagt Frank Wilmes. Er hat das Landesgesundheitsamt angeschrieben. Außerdem fordert er, dass Einswarder Bürger die Möglichkeit bekommen, sich auf eine Bleibelastung hin untersuchen zu lassen.

Noch fehlt ein Konzept

Bislang ist unklar, wie viele Häuser betroffen sind. Es gibt auch noch kein Konzept, wie jetzt gehandelt wird.
Wie bekommen die Menschen nun sauberes Wasser? Das lest Ihr in der Freitagausgabe der Kreiszeitung Wesermarsch.

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