Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat sich am Donnerstagabend mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die bauleitplanerischen Verfahren eröffnet werden, die Voraussetzung für einen Solarpark nördlich von Iffens sind. Ob der Park tatsächlich kommt, bleibt aber offen.

Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat sich am Donnerstagabend mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die bauleitplanerischen Verfahren eröffnet werden, die Voraussetzung für einen Solarpark nördlich von Iffens sind. Ob der Park tatsächlich kommt, bleibt aber offen.

Foto: Wagner/dpa

Wesermarsch

Butjadingen: Politik ebnet Weg für Solarpark-Prüfung

18. Juni 2021 // 19:30

Bekommt Butjadingen einen 40 Hektar großen Solarpark? Das ist auch nach der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses offen, die am Donnerstagabend stattfand.

Das letzte Wort hat der Rat

Doch zumindest hat sich das Gremium mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die bauleitplanerischen Verfahren gestartet werden, die die Voraussetzung für Photovoltaik nördlich von Iffens sind. Ob die Verfahren, die rein theoretisch auch damit enden können, dass nicht gebaut wird, tatsächlich starten, entscheidet nun der Gemeinderat.

Öffentliches Interesse ist groß

Das öffentliche Interesse an dem Thema Solarpark dürfte auch bei dieser Sitzung groß sein. Am vergangenen Donnerstag waren rund 40 Bürgerinnen und Bürger anwesend, die hören wollten, was Philip Müller von der Firma Pionext aus Alzey zu erzählen hat.

30.000 Megawattstunden Strom pro Jahr

Das Unternehmen möchte die besagte 40-Hektar-Fläche bei Iffens pachten, um dort einen Park zu errichten, der jährlich bis zu 30.000 Megawattstunden Strom erzeugen kann. Bei einer zu erwartenden Laufzeit von 30 Jahren sei mit Gewerbesteuereinnahmen von insgesamt einer Million Euro zu rechnen.

Was die Kritiker des Projekts sagen, lest Ihr am Sonnabend in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Immer informiert via Messenger
Wie soll das Waranen-Pärchen aus dem Klimahaus heißen?
816 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger