Khaled Abdullah und seine Frau Halima Omar wollen für sich und ihre drei Kinder Sherko (von rechts), Delscha und Zyndan eine bessere Zukunft. Seit acht Jahren kämpfen die Eltern um eine Aufenthaltserlaubnis.

Khaled Abdullah und seine Frau Halima Omar wollen für sich und ihre drei Kinder Sherko (von rechts), Delscha und Zyndan eine bessere Zukunft. Seit acht Jahren kämpfen die Eltern um eine Aufenthaltserlaubnis.

Foto: Sarah Schubert

Wesermarsch

Leben ohne festen Anker: Syrische Familie kämpft um Aufenthalt

19. Mai 2022 // 16:55

Acht Jahre ist es her, dass Familie Abdullah-Omar aus Syrien geflüchtet ist. Seither lebt sie in Nordenham, immernoch ohne Aufenthaltserlaubnis.

Ein jahrelanger Kampf

Das Loch in der Wohnungstür ist notdürftig mit Pappresten zugeklebt. Im Zimmer am Ende des Flures steht ein einzelnes Kinderbett, daneben liegt eine Matratze. Insgesamt wirkt die Wohnung in Friedrich-August-Hütte wie eine Notunterkunft. Und für die fünfköpfige Familie Abdullah-Omar ist sie auch genau das – allerdings schon seit Jahren.

2014 sind Khaled Abdullah und seine Frau Halima Omar mit dem ältesten Sohn Sherko aus Damaskus, der Hauptstadt Syriens, geflüchtet. Seither leben sie in Nordenham. Die zwei jüngeren Kinder sind sogar hier geboren. Doch um eine Aufenthaltserlaubnis kämpft die Familie seit Jahren vergebens.

Mehr zu der Familie und ihrer Situation steht am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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