Ein Säbelschnäbler-Küken schwimmt auf dem Wasser, das mit der Flut in den Groden gelaufen ist. Das Gefieder ist noch nicht so charakteristisch schwarz-weiß wie bei den Altvögeln. Aber die säbelförmige Form des Schnabels ist schon gut zu erkennen.

Ein Säbelschnäbler-Küken schwimmt auf dem Wasser, das mit der Flut in den Groden gelaufen ist. Das Gefieder ist noch nicht so charakteristisch schwarz-weiß wie bei den Altvögeln. Aber die säbelförmige Form des Schnabels ist schon gut zu erkennen.

Foto: Anika Seyfferth

Wesermarsch

So haben Säbelschnäbler auf dem Langwarder Groden eine Chance

Von dpa
18. Juni 2022 // 12:05

Annelie Hedden kann sich kaum sattsehen an diesem Anblick. „Ja, das sind sie“, ruft sie begeistert, nachdem ein Blick durchs Fernglas ihr Gewissheit gegeben hat.

Vorsicht geboten

„Vorsicht, da ist Strom drauf“, warnt Annelie Hedden. Zum Beweis hält die Nationalparkrangerin ein Voltmessgerät an einen der Drähte, mit denen auf dem Langwarder Groden seit Anfang April eine Fläche von rund 1,5 Hektar eingezäunt ist. Der Strom, den eine in dem eingezäunten Bereich aufgestellte Solarzelle liefert, ist eine Lebensversicherung.

Guter Ort

Der Langwarder Groden sei gerade für Säbelschnäbler „ein supertoller Standort“, sagt Annelie Hedden. Die Vögel finden hier alles, was sie brauchen: eine sich ständig verändernde Landschaft mit gerade erst spärlich wachsender Vegetation, in der sie brüten können, sowie Schlickwatt und flache Gewässern, sogenannte Blänken, in denen sie Nahrung finden – Würmer, kleine Krebse, Schnecken und auch Jungfische.

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