Auf Sparbüchern können sich durchaus stattliche Summen angesammelt haben. Doch manchmal kann nach dem Tod des Inhabers niemand mehr darauf zugreifen.

Auf Sparbüchern können sich durchaus stattliche Summen angesammelt haben. Doch manchmal kann nach dem Tod des Inhabers niemand mehr darauf zugreifen.

Foto: Karmann/dpa

Wirtschaft

Wenn das Konto „herrenlos“ ist

18. Juli 2020 // 18:50

Stirbt ein Mensch, geht sein Vermögen auf die Erben über. Doch was passiert mit Konten, wenn sich keine Erben melden?

Mindestens zwei Milliarden Euro bundesweit

Laut Hochrechnungen wird der Gesamtbestand solcher sogenannten nachrichtenlosen Konten bundesweit auf rund zwei Milliarden Euro beziffert, wie das Land Niedersachsen mitteilt. Andere Schätzungen gehen von bis zu neun Milliarden Euro aus. Ein Umstand, den das Land ändern will.

Niedersachsen will Erben helfen

„Das Grundrecht auf Eigentum ist zugunsten der Erben zu stärken, damit diese künftig eine bessere Chance haben, unbekannte Vermögenswerte in Erfahrung zu bringen und für sich einfordern zu können“, sagt der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU). Er hat deswegen einen Gesetzesentwurf zu einem besonderen Verfahren in den Bundesrat eingebracht.

Wie das Verfahren aussieht und wie die Banken bisher mit den „herrenlosen“ Konten umgehen, lest Ihr am Sonntag, 19. Juli, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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