Griff ins Supermarktregal

Damit der Griff ins Supermarktregal nicht noch teurer wird, spricht sich die Rewe Group gegen Preisanhebungen aus.

Foto: Berg/dpa

Wirtschaft

Rewe: Markenartikler fordern Preisanhebungen in Milliardenhöhe

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Von nord24
29. Dezember 2022 // 20:00

Im Lebensmittelhandel droht Verbrauchern eine weitere Welle von Preiserhöhungen. Das berichtet der Handelsriese Rewe - der das nicht mitmachen will.

„Machen wir nicht mit“

"Wir haben allein in Deutschland als Rewe Group für das erste Quartal von Markenartiklern Preiserhöhungen im Volumen von mehr als einer Milliarde Euro auf dem Tisch liegen", sagte Rewe-Chef Lionel Souque. Das werde man aber nicht mitmachen.

„Die Menschen haben kein Geld“

"Wir können und wollen die Preise nicht so stark erhöhen, wie die Industrie das fordert. Die Menschen haben nicht so viel Geld", erklärte der Manager. "Gerade große, internationale Konsumgüterhersteller versuchen auch in der aktuellen Situation noch, ihre Gewinnmargen zu erhöhen, und fordern Preiserhöhungen, die nicht gerechtfertigt sind", sagte Souque. Das führe zu Konflikten und manchmal auch zu Regallücken durch Lieferstopps oder Auslistung.

Edeka äußert sich ähnlich

Mit seiner Kritik an Markenherstellern ist Souque nicht alleine. Auch Edeka-Chef Markus Mosa hat sich ähnlich geäußert. Der Markenverband als Zusammenschluss der Markenhersteller hat die Vorwürfe in einem offenen Brief an den deutschen Lebensmittelhandel zurückgewiesen. (dpa)

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