Ein Graffiti «Sozialer Wohnungsbau! Jetzt!» steht an einem neuen Mietshaus einer Wohnungsbaugenossenschaft.

Weil der soziale Wohnungsbau viele Jahre vernachlässigt wurde, herrscht zunehmend ein Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Das gilt insbesondere in den Großstädten aber auch im Landkreis Rotenburg.

Foto: dpa (Symbolfoto)

Zeven

Günstiger Wohnraum: Zeven fährt mehrgleisig

19. Januar 2023 // 06:00

Landesweit fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Der Landkreis Rotenburg erwägt die Gründung einer Wohnungsgesellschaft, um Abhilfe zu schaffen.

Differenz muss bezahlt werden

Im Kern, so Zevens Stadtdirektor Henning Fricke, gehe es darum zu beantworten, wer für die Differenz aufkomme zwischen 11 Euro Baukosten und 7 Euro Mieteinnahmen pro Quadratmeter.

Solvente Mieter könnten mehr zahlen

Die Stadt Zeven könnte als Bauherr in Geschosswohnungsbau investieren. Das laufe darauf hinaus, von solventen Mietern etwas mehr Geld zu verlangen, um Mieter mit geringem Einkommen zu entlasten. Nach diesem Muster könnte auch der Landkreis verfahren.

B-Schein-Wohnungen auch denkbar

Oder man folge dem Beispiel Heeslingens. Dort ist die Gemeinde mit einem Investor überein gekommen, der am Birkenweg sieben Mehrfamilienhäuser mit 35 Mietwohnungen errichten möchte, sieben sogenannte B-Schein-Wohnungen anzubieten. Eine andere Möglichkeit, sozialen Wohnungsbau in Zeven zu forcieren, sieht Fricke darin, in Bebauungsplänen Flächen dafür auszuweisen.

Mehr dazu lest Ihr hier.

Immer informiert via Messenger
Grünkohlzeit! Wart ihr dieses Jahr schon auf Kohltour?
555 abgegebene Stimmen