Die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr Zeven wurde auch bei den langwierigen Nachlöscharbeiten in der Hatzter Waldsiedlung eingesetzt.

Die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr Zeven wurde auch bei den langwierigen Nachlöscharbeiten in der Hatzter Waldsiedlung eingesetzt.

Foto: Feuerwehr/Gerhard

Zeven

Holzhaus in der Hatzter Waldsiedlung brennt

22. Juli 2021 // 17:27

Am Donnerstag wurde gegen 0.40 Uhr der Feuerwehr ein Brand in einem Holzhaus in der „Waldsiedlung“ Hatzte gemeldet.

Umgehend wurden nahc dem Alarm von der Leitstelle in Zeven die Feuerwehren Hatzte-Ehestorf und Elsdorf in Marsch gesetzt. Schon bei der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort erhöht und die Drehleiter aus Zeven und die Feuerwehren Volkensen-Rüspel-Nindorf und Hamersen hinzualamiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Brand in der Holzfassade eines großen Wohnhauses vor, der sich schon bis in den Dachstuhl ausgebreitet hatte.

Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde von verschiedenen Seiten die Brandbekämpfung aufgenommen und die Fassade geöffnet. Zur Brandbekämpfung am Dach wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und das Dach geöffnet und die Flammen dort bekämpft.

Da in den vom Feuer betroffenen Bereichen nicht nur die Fassade geöffnet, sondern auch die Dämmung entfernt musste, haben sich die Löscharbeiten eine Zeit lang hingezogen. Fortlaufend wurden die betroffenen Bereiche mit Wärmebildkameras kontrolliert, um weitere Glutnester zum ablöschen ausfindig zu machen. Zum Teil mussten für die Nachlöscharbeiten Teile der Fassade mit Motorsägen geöffnet werden, um besser an die Glutnester heran zu kommen. Diese Arbeiten zogen sich bis 4 Uhr am Morgen hin.

Die Ortsfeuerwehr Hatzte-Ehestorf blieb mit einer Brandwache bis 8 Uhr vor Ort. Insgesamt befanden sich 110 Einsatzkräfte im Einsatz. „Zur Schadenshöhe und -ursache können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Tiere und Personen kamen nicht zu Schaden“, teilte Feuerwehr-Pressesprecher Tim Gerhard mit.

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