Ein Auto brennt: Die Feuerwehr stuft Fahrzeugbrände an E-Autos nicht als risikoreicher ein.

Ein Auto brennt: Die Feuerwehr stuft Fahrzeugbrände an E-Autos nicht als risikoreicher ein.

Foto: Wagner/dpa

Auto & Verkehr

Batteriebrand: Wie gefährlich sind E-Autos?

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Von nord24
11. September 2021 // 19:30

Brennende E-Autos machen auf Fotos und Videos im Internet regelmäßig die Runde. Sind das Einzelfälle oder haben E-Autos ein Problem?

Keine höhere Brandgefahr als bei anderen Antrieben

„Tatsache ist, dass nach unseren Erkenntnissen von E-Autos keine höhere Brandgefahr ausgeht als von konventionell angetriebenen Autos“, sagt Dekra-Unfallforscher Markus Egelhaaf. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kann aus seiner Statistik kein höheres Brandrisiko für Stromer ableiten.

Geschädigte Batteriezellen

Brennen können aber auch E-Autos. Im Unterschied zu einem Diesel oder Benziner, bei dem die Brandgefahr beispielsweise von ausgetretenem Kraftstoff oder heißen Oberflächen des Abgassystems ausgehen kann, stehen bei einem E-Auto eben andere Bereiche im Fokus. „Ursachen können hier zum Beispiel geschädigte Batteriezellen oder Defekte im Batteriemanagementsystem sein“, sagt Egelhaaf.

Brandbekämpfung unter Umständen schwieriger

Auch die Feuerwehr stuft Fahrzeugbrände an E-Autos nicht als risikoreicher ein: „Das Löschen eines Stromers gestaltet sich unter Umständen etwas schwieriger als die Brandbekämpfung von herkömmlichen Kraftfahrzeugen, aber nicht komplexer oder gefahrbringender als etwa ein Brand eines gasbetriebenen Kfz“, sagt Peter Bachmeier, Leitender Branddirektor vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV).

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