Seit drei Jahren ist der Zugang zur Nordmole für Fußgänger gesperrt. Die 1912/13 erbaute Anlage ist marode. Um die Einfahrt in die Geeste den heutigen Anforderungen anzupassen, ist der Bau einer neuen Nordmole so gut wie beschlossene Sache.

Seit drei Jahren ist der Zugang zur Nordmole für Fußgänger gesperrt. Die 1912/13 erbaute Anlage ist marode. Um die Einfahrt in die Geeste den heutigen Anforderungen anzupassen, ist der Bau einer neuen Nordmole so gut wie beschlossene Sache.

Foto: Rabbel

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Bremerhaven: Marode Nordmole wird durch Neubau ersetzt

Von Thorsten Brockmann
3. November 2018 // 08:00

In der nächsten Woche soll der Neubau von zwei wichtige Kajen in Bremerhaven auf den Weg gebracht werden: Der Neubau einer einsturzgefährdeten Kaje vor der Nordschleuse und der Neubau der Nordmole an der Einfahrt in die Geeste. 

2025 soll alles fertig sein

Mehr als 40 Millionen Euro sollen beide Kajen kosten. Die Landesregierung will am Dienstag dafür ihr Okay geben. Aber bis gebaut wird, kann die Planung noch einige Jahre dauern. 2025 soll alles fertig sein.

Geestemole ist einsturzgefährdet

Die Geestemole ist mehr als 100 Jahre alt und steht noch auf alten Holzpfählen. Sie ist schon seit Jahren baufällig und gilt als einsturzgefährdet. Viele Spaziergänger kritisieren das, denn der kleine Leuchtturm an der Spitze der Mole war immer ein beliebtes Ziel - nicht nur von Liebespärchen.

Mole wird gerammt

Die Hafenplaner wollen mit dem Neubau auch gleich die Chance ergreifen, dass die Schiffahrt den Geestevorhafen leichter erreichen kann. Es soll auch einfacher werden, in den Fischereihafen zu fahren. Heute kommt es regelmäßig vor, dass die Mole von einlaufenden Schiffen gerammt wird.
Welche Folgen die neue Geestemole für das Weserbad, den Strand und das Schwimmverbot im Fluß hat, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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