Als Ex-OB hatte Jörg Schulz für die Havenwelten gekämpft. Als aktueller Vorsitzender des DSM-Fördervereins fordert er nun von der Politik, nach der Kritik des Bundesrechnungshofs jetzt in Berlin für die „Najade“ zu kämpfen. Foto: Scheschonka

Als Ex-OB hatte Jörg Schulz für die Havenwelten gekämpft. Als aktueller Vorsitzender des DSM-Fördervereins fordert er nun von der Politik, nach der Kritik des Bundesrechnungshofs jetzt in Berlin für die „Najade“ zu kämpfen. Foto: Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhavens Ex-OB warnt: Redet die „Najade“ nicht kaputt

19. Oktober 2021 // 17:03

Nachdem der Bundesrechnungshof die „Najade“ vorerst gestoppt hat, warnt der ehemalige OB Jörg Schulz davor, das Projekt kaputtzureden.

Das ist irre

Nachdem der Bundesrechnungshof zu dem Schluss gekommen war, dass „kein erhebliches Bundesinteresse“ zur Bewilligung der 46 Millionen Euro für den Bau der „Najade“ vorliegt, wurde das Projekt auch in Bremerhaven infrage gestellt und etliche Alternativen zur Nutzung des Geldes diskutiert. Jetzt mit tausend Wünschen anzukommen, „ist irre“. „Wenn sich die Stadt lächerlich machen will, dann so“, warnt der ehemalige Bremerhavener Oberbürgermeister, der aktuell Fördervereins-Vorsitzender am Deutschen Schifffahrtsmuseum ist.

Verwirrung in Berlin

Die Debatte in Bremerhaven über eine alternative Nutzung der Gelder werde in Berlin zur Verwirrung führen und die Frage dort aufwerfen: Was wollen die eigentlich, sagt Schulz.

So werden sie nicht kämpfen

Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien als zuständige Behörde in Berlin muss nun selbst beim Bundesrechnungshof zur „Najade“ Stellung beziehen. Für Schulz ist klar: „Die werden nicht für das Schiff kämpfen, wenn sie annehmen, dass es in Bremerhaven nicht mehr gewollt wird.“


Wieso die „Najade“ nach Ansicht von Schulz ein Segen für das Deutsche Schifffahrtsmuseum ist, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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