Neue Anlagentechnik und neue Leitungen: Um das Wasserstoff-Testfeld auf dem Flugplatz Luneort mit großen Energiemengen versorgen zu können, muss auch das Netz ausgebaut werden.

Neue Anlagentechnik und neue Leitungen: Um das Wasserstoff-Testfeld auf dem Flugplatz Luneort mit großen Energiemengen versorgen zu können, muss auch das Netz ausgebaut werden.

Foto: dpa

Bremerhaven

Fischereihafen-Betriebe drohen höhere Strompreise

9. Juli 2021 // 19:54

Auf die Betriebe im Fischereihafen könnten höhere Strompreise zukommen. Denn für das Wasserstoff-Testfeld muss das Netz ausgebaut werden.

Wasserstoff-Produktion

Das Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme IWES will auf dem ehemaligen Bremerhavener Flugplatzgelände Wasserstoff produzieren. Das Land Bremen investiert in die Anlagen viel Geld. Das Projekt kostet derzeit 20 Millionen Euro. Aber für die Wasserstoffproduktion wird viel Strom benötigt.

Starker Netzanschluss

Das IWES hat deshalb einen Netzanschluss mit einer Leistung von 33 Megawatt beantragt. Für eine Zwischenstufe begnügt man sich erst einmal 17,2 Megawatt. Aber auch dafür reichen die bisherigen Kapazitäten des Stromnetzes nicht aus. Im Bereich des ehemaligen Flughafens liegen die derzeit bei 5 bis 6 Megawatt, sagt Gregorius.

Steigende Netzentgelte

Es muss also in den Netzausbau investiert werden. Der Netzbetreiber wird dann die Investitionskosten auf die Netzentgelte umlegen, so dass die Versorgungskosten für die Unternehmen im Fischereihafen insgesamt steigen.

Das könnte eine Belastung werden für ein Projekt, das eigentlich alle unterstützen.

Der Druck wächst auf den Senat, das Problem zu lösen. Mehr dazu lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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