140 Mitarbeiter mussten gehen, damit der GHB aus der Insolvenz geführt werden konnte.

140 Mitarbeiter mussten gehen, damit der GHB aus der Insolvenz geführt werden konnte.

Foto: Scheer

Bremerhaven

GHB-Hafenarbeiter klagen gegen ihre Kündigung

23. Juli 2021 // 06:45

Um den Bremerhavener Gesamthafenbetriebsverein (GHB) zu retten, mussten 140 Hafenarbeiter gehen. 25 von ihnen klagen gegen die Kündigung.

Willkürliche Sozialauswahl

„Ich habe über 40 Jahre gearbeitet, jetzt wird mir in die Suppe gespuckt“, schimpft einer der Hafenarbeiter, der vor dem Arbeitsgericht klagt. Seiner Ansicht nach war die Sozialauswahl willkürlich. Er selbst ist über 60 Jahre alt, war zig Jahre beim GHB und zu 50 Prozent behindert. Trotzdem musste er gehen.

Genug Arbeit im Hafen

Viele wehren sich gegen ihre Kündigung, weil sie sehen, dass es im Hafen wieder Arbeit gibt. Die Wachstumsraten beim Umschlag sind aktuell hoch, auch wenn immer wieder betont wird, dass dafür einmalige Sondereffekte verantwortlich sind. Und es ärgert sie, dass private Personaldienstleister eingesetzt werden und ihre Arbeit erledigen.

Mehr dazu am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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