Hat zum 30. Juni 2022 gekündigt: Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven.

Hat zum 30. Juni 2022 gekündigt: Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Kleingärtner kritisiert Mängelbericht des DSM

9. Januar 2022 // 11:28

DSM-Direktorin Sunhild Kleingärtner überraschte mit einer Erklärung zur Bestandsaufnahme, die die neue kaufmännische Geschäftsführerin Katharina Horn erstellt hatte.

Kommunikation ist verbesserungsbedürftig

Sie sei über derartige Sachverhalte im Vorfeld nicht informiert worden. Und das, obwohl in dem Bericht gravierende Mängel beschrieben wurden wie unvollständige Personalakten, nicht auffindbare Verträge und ein Finanzierungsloch im DSM-Etat. Offenbar ist auch die Kommunikation innerhalb des Museums verbesserungsbedürftig.

Keine „konkreten Sachverhalte“

Kleingärtner kritisiert zudem Horn, deren Bericht sie eine „Ansammlung unbelegter Statements“ nennt: Die Vorwürfe seien bislang ihr gegenüber nicht durch „konkrete Sachverhalte“ belegt worden. Und sie könne zu keinem „konkreten Sachverhalt“ Stellung beziehen. Ihre Erklärung wurde nicht wie üblich über die DSM-Pressestelle veröffentlicht, sondern über eine Rechtsanwaltskanzlei.

Themen nicht in ihrer Zuständigkeit

Kleingärtner betont darin zudem, dass viele der in dem Bericht aufgelisteten Themen nicht in der „primären Zuständigkeit und Verantwortung“ der Direktorin lägen. Sie verweist dabei auf die Geschäftsordnung. Bremerhavener Politiker wie Oberbürgermeister Melf Grantz haben allerdings eine andere Auffassung. Er bezeichnete Kleingärtner im Zusammenhang mit dem Horn-Bericht als „Hauptverantwortliche des Schifffahrtsmuseums“.

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