Diese Aufnahme von der "Solaris" entstand bei der Ablieferung vor einem Jahr. Inzwischen hat der Eigner die Yacht in die Türkei geschickt, um sich Sanktionen zu entziehen.

Diese Aufnahme von der "Solaris" entstand bei der Ablieferung vor einem Jahr. Inzwischen hat der Eigner die Yacht in die Türkei geschickt, um sich Sanktionen zu entziehen.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Versteckt: Megayacht „Solaris“ dümpelt vor Strand in der Türkei

17. Juni 2022 // 19:00

Weltweit wurden Superyachten russischer Milliardäre festgesetzt. Die von der Lloyd Werft gebaute „Solaris“ fährt noch - vom Eigner versteckt vor Zugriffen.

Gebaut auf Lloyd Werft

Die von der Lloyd Werft gebaute „Solaris“ gehört dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Er hat das Schiff in die Türkei geschickt.

Türkei macht nicht mit

Die Türkei hat sich den weltweiten Sanktionen gegen russische Geschäftsleute, die dem Kreml nahestehen, nicht angeschlossen.

Vor Bodrum

Er lag die Yacht ein paar Tage in einer Marina bei Bodrum, inwischen dümpelt sie auf dem Meer vor einem Strand.

Milliardenwert

Auch sein zweites Schiff, die noch größere „Eclipse“ ließ Abramowitsch in die Türkei bringen, um sie nicht zu verlieren. Beide Schiffe sollen zusammen einen Wert von einer Milliarde Euro haben.

Vorschlag der EU-Kommission

In der EU wurde nach Zahlen von Ende Mai seit Kriegsbeginn am 24. Februar Vermögen russischer Oligarchen im Wert von knapp 10 Milliarden Euro eingefroren. Die EU-Kommission schlug zudem vor, das Umgehen von Sanktionen EU-weit als Straftat zu definieren.

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