Krabbenfischer konnten ihren Erlös durch leicht gestiegene Preise auf einem niedrigen Niveau steigern.

Krabbenfischer konnten ihren Erlös durch leicht gestiegene Preise auf einem niedrigen Niveau steigern.

Foto: picture-alliance/ dpa

Der Norden

Erlöse der Krabbenfischer trotz Corona gestiegen

8. April 2021 // 18:24

Der Verband der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei legt Jahresbericht vor: Höherer Preis macht niedrige Fangmengen erträglicher.

18,3 Millionen Euro mit Fisch und Krabben

Die Sparte der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei im Landesfischereiverband Weser-Ems hat ihren aktuellen Jahresbericht vorgelegt. Ihr angeschlossen waren im letzten Jahr 69 aktive Fischereibetriebe. Die größte Gruppe der aktiven Mitglieder bilden die 60 Küstenfischereibetriebe an der Nordsee, die hauptsächlich Krabben- und Muschelfang betreiben. Allein für Fisch und Krabben wurde laut Verband insgesamt ein Erlös von etwa 18,3 Millionen Euro erzielt. Damit konnte das Vorjahresergebnis von 18,1 Millionen Euro um 1,4 Prozent gesteigert werden.

Bei Frischfisch lief es schlechter

Allerdings fiel die Entwicklung in den Segmenten unterschiedlich aus. Während in der Frischfischfischerei die Umsätze um fast 18 Prozent niedriger ausfielen als 2019, konnten die Krabbenfischer mit einem durchschnittlichen Preis von 3,65 Euro pro Kilogramm ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr auf niedrigem Niveau um fast 30 Prozent steigern. Nach einem bescheidenen Jahr 2019 hatten viele Fischer große Hoffnungen auf 2020 gesetzt.

Was die Arbeit der Krabbenfischer erschwerte, lest ihr am Freitag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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